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Nord Molukken – Halmahera

Anfang Februar sind wir mit der „Maluku Explorer“ auf den Nord Molukken die Halmahera-Tour gefahren. Die Molukken, eine Inselgruppe in Indonesien, sind für Taucher sehr zu empfehlen. Die Riffe sind fast alle noch in Ordnung und voller Fische. Auch Haie gibt es fast an jedem Tauchplatz zu sehen. An Land sind Touristen noch eine Seltenheit, deshalb wird man allerorts bestaunt und mit dem Handy fotogrofafiert als ei man ein wie ein Alien.

Bilder von den Molukken gibt es hier.

Eindrücke von den Nord Molukken

Die Nord Molukken, speziell Halmahera, sind ein noch nahezu unbekanntes Paradies für Taucher. Die indonesische Inselgruppe ist touristisch noch nicht erschlossen und nur kompliziert zu erreichen. Als Tourist wird man von den Einheimischen bestaunt wie ein Wesen von einem anderen Stern. Die Riffe sind durchweg in einem guten Zustand, unter anderem auch deshalb, weil das Gebiet bislang von der Korallenbleiche verschont geblieben ist.
Zahlreiche Fische und große Schwärme tummeln sich an den vielen Korallen. Für die Großfischfreunde gibt es Schwarzspitzen, Weißspitzen und Graue Riffhaie. Während der Tage um Vollmond herum, treffen sich in der „Manta Bay“ dutzende Mantas zum fressen. Vor Schnorchlern zeigen sie keinerlei Scheu und schwimmen mit weit geöffneten Maul auf die auf der Wasseroberfläche treibenden Menschen zu, um dann mit nur einen Meter Abstand vorbei zu ziehen.
Der einzige Wermutstropfen ist der viele Plastikmüll im Meer, selbst hier im Nirgendwo haben wir beim Tauchen diverse Müllfelder an uns vorbei treiben sehen.

Die folgenden Bilder sind auf einer Tour mit dem Tauchschiff „Maluku Explorer“ im Januar/Februar 2018 entstanden.

Wandern in Jordanien – Wadi Rum

Am Anfang von Wadi Rum, also in der Nähe des gleichnamigen Ortes, trifft man noch häufiger auf Touristen. Nach wenigen Stunden wandern ist man aber schon fast allein. In der von Sandsteinfelsen durchsetzte Wüste ist es unheimlich ruhig. Außer den eigenen Geräuschen und dem Wind hört man nichts. Es gibt zahlreiche schöne und geschützte Plätze zum Zelten und rasten.
Im Wadi Rum liegt der mit 1854m höchste Berg Jordaniens, der Jebel Um ad-Dhami. Er lässt sich, etwas Trittsicherheit vorausgesetzt, gut ersteigen. Eine Bilderserie vom Berg und dem Wadi Rum gibt es hier.

Wandern in Jordanien – Vom Wadi Finan nach Klein Petra

Für die Strecke haben wir im November 2017 fünf Tage benötigt. Gestartet sind wir an der Ökolodge im Wadi Finan, dort hatten wir auch übernachtet. Die ausschließlich vom Kerzenschein erleuchtet Lodge ist unheimlich romantisch. Auf der Dachterasse liegend kann man nächtens den klaren Sternenhimmel betrachten.
Von dort ging es 1100 Hm das Wadi Dhana hinauf zum Dorf Dhana. Der letzte Anstieg hat es in sich. Übernachtet haben wir im Dhana Guesthouse, bei Sonnenuntergang konnten wir die Wölfe in den Bergen heulen hören.
Weiter ging es Richtung Mansura und am Wadi Arab entlang bis nach Klein Petra. Die Aussichten sind unbeschreiblich schön und die Landschaft ändert sich fast hinter jeder Kurve.
Siehe auch die Bilderserie und den Film zu Klein Petra.

Nationalpark Dhana (Jordanien)

Die folgenden Bilder sind im November 2017 beim Trekking in und um den Dhana Nationalpark in Jordanien entstanden. Startpunkt war die Ökolodge in Wadi Finan. Eine Übernachtung in der Ökolodge kann ich jeden wärmstens empfehlen. Das gesamte Haus, mit Ausnahme des Büros und der Badezimmer, ist lediglich mit Kerzen beleuchtet. Das vegetarische Abendessen wird bei Kerzenschein eingenommen. Die Wände der stillvoll gestaltete Gästezimmer haben kleine, mit bunten Spiegelscherben verzierte Nischen für die Kerzen. Die Atmosphäre die das flackernde Kerzenlicht im Zimmer verbreitet, ist einfach unbeschreiblich romantisch. Auf dem Flachdach des Gebäudes kann man nach Sonnenuntergang, auf einer weichen Matte sitzend oder liegend, bei einem arabischen Tee den meist klaren Sternenhimmel bewundern. Da es so gut wie keine Lichtverschmutzung gibt, kann man die Milchstraße und andere kleine Sterne klar und deutlich erkennen. Ein Anblick den man bei uns in Deutschland eher selten sieht.
Die Wanderung führte von dort durch das Wadi Dhana, 1000 Meter hoch zum Dorf Dhana. Vom Balkon des dortigen Gästehauses konnten wir bei Sonnenuntergang die wilden Wölfe in den Bergen heulen hören. Das Trekking führte am nächsten Tag weiter in Richtung Mansura.

Wandern in Jordanien – Wadi Ibn Hammad

Das Wasser im Wadi wird von einer abgelegenen heißen Quelle gespeist. Der Bach zwischen den steilen Felswänden ist die ganze Strecke über lauwarm und mit Trekkingsandalen lässt es sich im Wasser gut laufen. Das Wadi Ibn Hammad, das übrigens 170m unterhalb des Meeresspiegel liegt, ist ein echter Geheimtipp für Wanderer. Bei Hochwasser kann es allerdings nicht begangen werden. Eine Bilderserie vom Wadi Ibn Hammad gibt es hier.

Wadi Rum (Jordanien)

Das Wadi Rum, gesprochen Wadi Ram, ist ein 74.000 Hektar großes Schutzgebiet im Südwesten von Jordanien. Das Wadi besteht überwiegend aus Fels- und Sandwüste. Es ist, nach Petra, eines der wichtigsten touristischen Ziele im Land. Besonders Bergsteiger und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Es ist wunderbar ruhig und Nachts leuchtet dazu ein unbeschreiblich klarer Sternenhimmel. Ein mehrtägiges Trekking macht hier richtig Spaß und wirkt unheimlich entspannend auf die gereizten Nerven eines europäischen Großstadtbewohners. Mit etwas Glück man auf eine Kamelherde treffen. Die Beduinen züchten die Tiere für den Verkauf. Die Vorderläufe sind mit einem Strick zusammen gebunden. Damit können die Kamele frei umher wandern aber nicht weglaufen.
Vom Jebel Um ad-Dhami, den mit 1854m höchsten Berg in Jordanien, hat man eine überragende Aussicht auf die Umgebung. An klaren Tagen kann man bis zum Roten Meer sehen. Mit Wanderschuhen und ausreichend Trittsicherheit kann der Gipfel ohne Probleme erstiegen werden.

Die Bildersind im November 2017 auf einer dreitägigen Trekkingtour durch das Wadi Rum entstanden.

Wandern in Patagonien 5 – Laguna de los Tres und Fitz Roy

Am 02.02.2017 sind wir auf dem „Senda al Fitz Roy“ bis zu der „Laguna de los Tres“ gewandert. Um nicht den selben hin- und Rückweg gehen zu müssen, haben wir uns mit dem Bus zur „Hosteria El Pilar“ bringen lassen und sind dort gestartet. Zurück sind wir dann direkt bis nach El Chaltén auf dem Trail gewandert.

Beim Aufstieg konnten wir den eindrucksvollen Gletscher Piedras Blancas bewundern, eine kleine Lawine ging auch geräuschvoll ab. Der letzte Aufstieg ist steil und anstrengend, aber wenn man erstmal die beiden Gletscherseen, den Lagoon de los Tres und Laguna Sucia, nebeneinander liegen sieht, dann ist das sehr schnell vergessen.
Den Fitz Roy konnten wir leider nicht sehen, er hatte sich hinter tief hängenden Wolken versteckt.
Das Trinkwasser konnten wir wieder unterwegs, aus den zahlreichen Bächen zapfen.

Wandern in Patagonien 4 – Torres del Paine

Am 31.01.2017 sind wir vom „Refugio Las Torres“ zum  „Mirador Torres Del Paine“ und zurück gewandert. Die Strecke ist wunderschön aber anstrengend. Es gibt zahlreiche Gebirgsbäche an denen man seine Wasserflasche  wieder auffüllen kann. Das frische, kühle Gebirgswasser schmeckt herrlich und erfrischt.

Der Weg ist abwechslungsreich und voller faszinierender Aussichtspunkte. Es gibt Flüsse, Täler, Berge und viel Wald durch den man wandert. Der letzte Anstieg, der durch ein Geröllfeld führt, ist anspruchsvoll.

Der Anblick am Ziel der Wanderung, die drei Spitzen und der Gletschersee, entschädigen für die ganze erlittene Mühsal beim Aufstieg.,
Am Gletschersee unterhalb der Torres del Paine besuchte uns ein wilder Fuchs, der war auf unsere Lebensmittel aus. Ein schönes Tier, gefüttert haben wir es trotzdem nicht.

Auf etwa halber Strecke liegt das „Refugio Chileno“, dort kann man gut rasten. Der müde Wanderer kann sich, oder sein Gepäck, von dort per Pferd den Berg runter tragen lassen.
Unten beim Hotel las Torres Patagonia, gibt es am Weg einen kleinen Kiosk. Dort haben wir „günstig“ ein kaltes Bier für die nahende Ankunft erstanden. Eine Wohltat nach der ca. 7-8 Stündigen Wanderung.

Wandern in Patagonien 3 – Grey Gletscher und der Lago Pehoe

Am 30.01.2017 sind wir am Grey Gletscher über die kleine Halbinsel gewandert. Das Wetter war leider etwas trübe, deswegen war die Aussicht auf den Gletscher nicht so berauschend. Am Ufer schwammen aber zwei kleine Eisberge, Abbrüche vom Gletscher. Diese schimmerten wunderbar eisig blau.

Anschließend haben wir im „Torres del Paine Nationalpark“ den Waterfall View am Lago Pohoe zu Fuss erkundet. Das Wetter hatte sich kurzfristig gebessert und die Aussicht war spektakulär. Die Färbung der Seen rührt übrigens vom dem im Wasser gelöster feinen Steinabrieb der Gletscher her.

Wandern in Patagonien 2 – Der Osorno Vulkan

Am 27.01.2017 sind wir in Chile, von der „Acceso al Volcán Osorno“ (V-555) beginnend, den  „El Solitario Trail“ unterhalb des Osorno Vulkans abgewandert. Zuerst verbarg sich der Gipfel des Osorno noch hinter Wolken, später zeigte er sich uns dann aber in seiner ganzen Pracht. Die Strecke ist abwechslungsreich und beginnt in einem Bambuswald.  Dem schließt sich ein Wäldchen an, gefolgt von einer Steppe einem (gerade leeren) Kanal. Den Abschluss macht wieder ein Wald.
Der Weg ist hoch mit Lava-Asche bedeckt was das Laufen etwas erschwert. Die sandähnliche Asche stammt vom letzten Ausbruch des Calbuco Vulkans, im April 2015.
Überwältigend war am Ende der Wanderung der tiefe, steile Kanal, den das Wasser geschnitten hatte. Diesen mussten wir durchqueren.

Nach der Wanderung haben wir noch die Saltos de Petrohué Wasserfälle, ganz in der Nähe, besucht. Die Stromschnellen und Wasserfälle, mit dem Osorno im Hintergrund, sind eine wahre Augenweide. Die Wasserfälle sind touristisch voll erschlossen. Inklusive einem Info-Zentrum, einem Gratis-WC (eine Seltenheit in Chile) und breiten Stegen. Auf diesen lassen sich die Fälle sicher und trocken erreichen.

Panorama Osorno Vulkan

Wandern in Patagonien 1 – Bariloche

Bariloche liegt in Argentinien, am Fuße der Anden, direkt an der Grenze zu Chile. Die Stadt lebt vom Tourismus. Im Sommer kommen die Wanderer und im Winter die Skifahrer. Bariloche ist „berühmt“ für seine Schokolade. Aber ganz ehrlich. So toll ist sie nicht. Zumindest für meine verwöhnte europäische Zunge.
Sehr zu empfehlen sind die unzähligen kleinen Brauhäuser die selbst gebrautes Bier ausschenken. Ich hätte nicht gedacht, dass das Bier in Argentinien so vielfältig und vor allem lecker ist.

Neben dem Ort liegt der  „Cerro Campanario“. Die Erhebung  kann man entweder über einen 1000 Meter langen, steilen Weg selbst besteigen oder aber bequem, für kleines Geld,  den Sessellift benutzen. Der Ausblick auf den Ort und die angrenzenden Seen ist echt lohnenswert.

Die Wanderung am „Cerro Otto“ ist einfach schön. Der Wald und der Ausblick auf den Lago Gutiérrez sind einmalig.

Panorama vom Cerro Otto auf den Lago Gutiérrez

Ushuaia – Das Ende der Welt

In Ushuaia, der südlichste Stadt Argentiniens, leben trotz des unangenehmen Klimas mehr als 64.000 Einwohner. Der Wind kommt immer aus westlicher Richtung. Dies führt dazu, dass die Bäume schief wachsen. Das Wetter ist oft mies, selbst im Sommer. Der Leitspruch unserer lokalen Reiseführung lautete sehr passend, „Never judge a day by the weather“.
Um Menschen in diese unfreundliche Gegend zu locken, wirbt die Regierung mit diversen Steuererleichterungen. Dieser Vorteil wird aber durch die hohen Preise im Ort wieder wettgemacht. Die Restaurants im Ort sind zum Beispiel ausgesprochen teuer. Vielleicht liegt es auch daran, dass hier regelmässig Kreuzfahrtschiffe voller reicher Touristen halt machen.

Ushuaia wirbt mit dem Solgan „Fin del Mundo“ (Ende der Welt), aber um den Titel der südlichsten Stadt der Welt, konkurriert sie mit Puerto Williams (Chile). In Ushuaia gibt es auch „Das Postamt am Ende der Welt“, aber das südlichste Postamt der Welt steht in Port Lockroy, auf der antarktischen Halbinsel. Das Wort Ushuaia stammt übrigens aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet „Bucht, die nach Osten blickt“. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts lebten hier auf Feuerland die Yámana als Wassernomaden.

Die Bilder sind im Februar 2017, unter anderem bei einer Wanderung am Beagle-Kanal, entstanden. Das Wetter war, wie man deutlich sieht, mies.

Wanderungen in Patagonien

Im Januar, Februar 2017 war ich in Argentinien und Chile unterwegs. Der folgende Film zeigt die Eindrücke von meinen Wanderungen in Patagonien.  Die Bilder sind im Januar/Februar 2017 bei Bariloche, am Osorno Vulkan, Saltos de Petrohue, am Lago Grey, am Salto Grande Waterfall View, bei den Torres del Paine und am Lagoon de los Tres entstanden.
Für Wanderer ist Patagonien ein echtes Paradies.

Der Herbst 2016 in Bielefeld

Der Herbst in Bielefeld (November 2016). Die Bilder sind bei Wanderungen im Teutoburger Wald bei Bielefeld-Sieker und in der Umgebung des Kökerhofes entstanden.

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