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Der Ost- und Südgipfel des Wutai Shan (China)

Der Wutai Shan ist der wichtigste der vier heiligen Bergen des Buddhismus. Viele chinesische Kaiser reisten mehrfach in das Fünf-Terassen-Gebirge. Zwischen den fünf Gipfeln des Wutai Shan liegt unten im Tal die kleine Ortschaft Taihuai. Hier hatten wir in einem der zahlreichen Hotels Quartier bezogen. eben der Ortschaft Taihuai liegt ein kleines, touristisches Klosterdorf. Überragt wird es von der großen weißen Stupa.
Unterhalb des Ostgipfels liegt ein kleiner Parkplatz mit einem chinesischen Torbogen, das ist der Ausgangspunkt für den kurzen Aufstieg zum Gipfel. Das Kloster auf dem Gipfel wurde bei unserem Besuch gerade renoviert. Trotzdem konnten wir es besichtigen.
Die Aussicht vom Gipfel ist wunderschön und je nach Wetterlage auch weit.
Auf dem halben Weg zum Südgipfel liegt der Fomudong Tempel, bzw. Kloster. Dieses kann man bequem mit der kleinen, aber feinen Seilbahn oder zu Fuß über steile Treppen erreichen. Das Kloster ist bewohnt und beherbergt die berühmte Fomu Höhle (Fomu Cave). Diese 15 Meter tiefe und 5 mal 4 Meter breite Höhle soll seinen Besuchern Gesundheit und ein langes Leben bescheren. Reibt man seinen Körper an einer bestimmten, bereits stark abgenutzten, Stelle des Felsens, so soll dies heilende Wirkung haben. Der Fomudong Tempel, früher auch Qianfodong Temple, wird u.a. auch deshalb oft besucht. Etwa 500m vom Kloster entfernt beginnt der Wanderweg zum Gipfel. Der steile Trail ist gesäumt von unzähligen Gebetsfahnen in den Bäumen und an den Felsen. Auf dem Gipfel befindet sich ein weiteres Kloster das besichtigt werden kann.
Beide Gipfel können übrigens auch bequem mit dem Auto erreicht werden.

Eine Sammlung eigenartiger Schilder in China

Notdurft verboten
Dieses einprägsame Schild fand ich an einem Kanal in Qibao, einem Stadtteil von Shanghai. Eigentlich sollte klar sein, dass man sich nicht in den Kanal, schon gar nicht am helllichten Tage, entleert. Und wenn es mal dringend ist, in China gibt es überall saubere, öffentliche Toiletten. Und bezahlen muss man für die Benutzung, anders als bei uns in Deutschland, auch nirgends.

Notdurft verboten

Bitte näher treten
Schilder dieser Art findet man an vielen Pissoirs. Viele chinesische Männer haben die Unart aus mindestens einem Meter Entfernung ins Becken zu pinkeln. Treffsicher sind sie dabei, dass muss ich zugeben. Aber die letzten Milliliter gehen, den Naturgesetzten entsprechend, auf den Boden.

Bitte zum Pinkeln näher treten

Buddha raucht auch nicht
Dieses schöne Hinweisschild steht am Fomudong Tempel im Wutai-Shan Gebirge. Und es ist wahrlich nötig, denn viele Chinesen sind starke Raucher. In diversen Hotels standen Aschenbecher im Zimmer mit dem dezenten Hinweis doch bitte nicht im Bett zu rauchen. In einem Hotel hatte ich sogar ein Brandloch im Duschvorhang.

Buddha raucht auch nicht

Alles ist verboten
Dieses Verbotsschild habe ich am Eingang zum Beihai-Park in Peking entdeckt. Es ist wirklich alles verboten was Spaß macht. Weder darf man mit automatischen Waffen schießen, noch darf man Trompete spielen. Das Symbol in der Mitte der letzten Reihe verbietet übrigens Feuerwerk abzubrennen.

Alles ist verboten

Rauchen für Könige verboten
Dieser herrliche Typo-Fehler verbietet das Rauchen für Könige bei der Großen Pagode in Xi’an. Und um ehrlich zu sein, ich habe auch keinen Monarchen mit einer brennenden Zigarette gesehen.

Rauchen für Könige verboten

Lass die Natur in Frieden
Dieser poetische Hinweis auf einem Stein findet sich im Shaolin-Kloster in Dengfeng. Er erinnert den Besucher dezent daran doch bitte keine Blumen zu pflücken und nicht das Grün zu zertrampeln. Das ist doch wesentlich schöner formuliert als unser „Betreten der Rasenfläche verboten“.

Lass die Natur in Frieden