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Longmen Grotten (Drachentor-Grotten)

Die Longmen-Grotten bei Luoyang zählen zu den vier berühmtesten buddhistischen Grotten in China. In der Longmen Grotte gibt es 2345 Nischen und über 100.000 Buddhastatuen. Die größte Buddha Statue misst 17,14 Meter, die Kleinste ist nur 2 Zentimeter hoch.
Im Jahr 493 n. Chr. wurde mit dem Bau der Grotten begonnen und es dauerte über 400 Jahre bis zur Fertigstellung.
Viele Buddha-Figuren wurden durch Vandalismus, Witterungseinflüssen oder während der Kulturrevolution zerstört.
Die Statue des Buddha Vairocana hat zwei unterschiedliche Gesichtshälften. Die eine lächelt, während die andere den Mundwinkel etwas nach unten zieht. Damit sollte der zwiespältige Charakter der Kaiserin Wu Zetian symbolisiert werden. Kaiserin Wu hat angeblich ihre eigene Tochter erstickt um auf den Thron zu gelangen.

Film von der Terrakotta Armee in Xi’an (China)

Ab dem Jahr 221 v. Chr begann der erste chinesische Kaiser Qín Shǐhuángdì mit dem Bau seiner gigantischen Grabanlage. 210 v. Chr. wurde er dann darin beigesetzt. Östlich vom Grabhügel wurde 1974 eher zufällig, die bis dahin unbekannten Gruben mit den Tonkriegern, der so genannten Terrakotta Armee, entdeckt. Bauern wollten einen Brunnen graben und stießen dabei auf Tonstücke, Pfeilspitzen und schließlich auf einen mit Stein ausgelegten Boden. Die Ausgrabungen an dieser Stelle dauern bis heute an.

Das Museum beherbergt drei Hallen. In der größten und interessantesten kann die bereits geöffnete Grube mit den unzähligen Terrakotta Kriegern besichtigt werden. Im rückwärtigen Teil befindet sich die Werkstatt in der die Figuren wieder zusammengesetzt werden. In der zweiten Halle befindet sich die noch nicht geöffnete Grube. Und die dritte, kleinste Halle, enthält eine Ausstellung mit Bildern und Artefakten.

Mülleimer dieser Welt – Shaolin Kloster (China)

Wer kennt sie nicht, die guten alten Kung Fu Filme über die Shaolin Mönche mit ihrer einmaligen Kampfkunst. Das echte Shaolin Kloster steht in China im Ort Dengfeng, am Fuße des Berges Songshan. Heute ist das Kloster auch eine stark frequentierte Touristen-Attraktion mit Souvenirläden, Tourismusbüro und einem Restaurant.
Auf dem Areal finden sich zahlreiche Mülleimer mit je zwei Drachenköpfen. Der eine frisst recyclebaren, der andere sonstigen Müll. Diese Mülltrennung findet man bei fast allen Mülleimern in Nordchina. Nur, es hält sich niemand so wirklich daran.

Mülleimer im Shaolin Kloster

Mülleimer im Shaolin Kloster, Blick ins Maul