Lost Places – Munitionslager auf dem Bilster Berg bei Pömbsen / Nieheim

Um es vorweg zu nehmen, von dem alten Munitionslager der Britischen Streitkräfte ist nichts mehr übrig. 2013 wurde auf dem ehemaligen Militärgelände das „Bilster Berg Drive Resort“, eine Rennstrecke, eröffnet. Die Bilder vom verlassenen Munitionslager stammen alle aus dem Jahr 2010.

1971 begann die Britische Armee mit dem Bau eines Munitionslagers auf dem Berg. Es war ca. 84 Hektar groß und bestand aus rund 40 Gebäuden. Die Munitionsbunker hatten 70cm starke Wände aber nur ein leichtes Dach. Damit sollte sichergestellt werden, dass bei einem Unfall, sprich einer Explosion, der Explosionsruck nach oben und nicht zur Seite, also da wo die anderen Bunker standen, entwich. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 28 Mio DM. Der offizielle Name des Geländes lautete: „1st British Corps Ammunition Depot Pombsen“. Gelagert wurde dort konventionelle Munition für die NATO Rheinarmee. Im Falklandkrieg (1982) und im ersten Irakkrieg (1990/91) wurden die britischen Truppen u.a. von hier aus mit Munition versorgt. Nach 20 Jahren Nutzung wurde das Lager 1993 von den Britten geschlossen und verfiel langsam.
Die Lage des Munitionslagers war gut gewählt, lag es doch in direkte Nähe zum Flak-Gürtel Niedersachsen. In unmittelbarere Näher befanden sich zwei Hawk-Stellungen (Schwalenberg und Aerzen-Laatzen), sowie diverse andere, kleinere Munitionslager.

Namcola (Namibia) – Getränke dieser Welt

m Oktober 2014 konnte ich in Namibia die einheimische Namcola probieren. Gut gekühlt schmeckt sie ziemlich lecker, z.B. an Ende eines heißen Tages. Sie ist etwas weniger süß als die Colas bei uns in Deutschland. Schmeckt aber durchaus ähnlich. Hergestellt wird sie von „Omaruru Beverages Namibia„. Deren Firmensitz befindet sich in Omaruru, ein Ort der wiederum an einem Fluss gleichen Namens liegt.

Nam Cola

Das Foto ist am 15.10.2014 in Okaukuejo, im Etosha Nationalpark entstanden. Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Lost Places – Die Haller Waldgrabstätten

Bei Halle (Westfalen) gibt es einen kleinen verlassenen Waldfriedhof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dort ließen sich schon vor 150 Jahren Menschen mitten im Teutoburger Wald bestatten. Heute nennt man so einen Begräbnisplatz Friedwald.
Zahlreiche Grabmale und Skulpturen sind heute noch erhalten, nur deren Inschriften lassen sich leider meist nicht mehr sicher lesen. Ein großes Tor mit Treppe ist ebenfalls noch zu sehen. Lange wurde das kleine Gebäude, das neben den Grabstätten steht, für eine Kapelle gehalten. Es ist aber tatsächlich ein Pavillon, der heute wie damals zum Verweilen bei einem Friedhofsbesuch einlud. Die meisten Grabmäler sind schon stark verwittert oder wurden durch Vandalismus beschädigt. Die alte Friedhof ist trotzdem noch immer wunderschön.

Weitere Infos zur Geschichte und Lage der Haller Waldgrabstätten
gibt es auf den Webseiten der Stadt Halle.

Mate Tee (Argentinien) – Getränke dieser Welt

Mate wird in Argentinien immer und überall getrunken, ca. 80 % der Bevölkerung trinken mindestens einmal pro Woche Mate. Es ist eine gesellige Zeremonie, Mate Tee trinkt man selten allein. Man benötigt nur eine Thermoskanne mit heißem Wasser, Mate Tee und die Kalebase mit der Bombilla. Der Mate Tee wird in die Kalebasse gefüllt, mit heißem Wasser aufgegossen und dann durch die Bombilla getrunken. Nach einem Schluck, bzw. Zug an der Bombilla, gibt man die Kalebasse an einen Freund weiter. Zwischendurch wird immer mal wieder mit heißem Wasser aus der Thermoskanne aufgefüllt. Sagt man „gracias“, also danke, nachdem man getrunken hat, bekundet man damit keinen Tee mehr zu wollen und ist aus der „Mate-Runde“ raus.
Der Tee schmeckt leicht herb und wirkt belebend. Falls du ihn noch nicht kennst, dann solltest du ihn mal probieren. Der Tee kann natürlich auch aus einer normalen Tasse getrunken werden. Mate ist in Deutschland z.B. hier erhältlich.

Mate Tee, Kalebasse mit Bombilla


Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Lost Place – Ölbach, Verl

Im Oktober 2017 haben bei einer Wanderung am Ölbach bei Verl ein schönes Lost Place entdeckt. Ein altes, halbverfallenes Haus mit abgebranntem Nebenbau. Die Ruine aus dem Jahr 1914 ist komplett baufällig. Aber von außen bietet sie noch immer einen spannenden Anblick.

Pilsener (Galapagos) – Getränke dieser Welt

Pilsener ist das wohl populärste Bier in Ecuador. Es wird von „Cervezas Nacionales“ in Ecuador gebraut. Wir haben das Lager bei einem Besuch auf Galapagos ausgiebig probieren können. Im Vergleich mit deutschen Bieren schmeckt es etwas fad, bzw. leicht. Bei der Hitze, die auf der Insel herrschte, ließ es sich, gut gekühlt, prima trinken und schmeckte nach jeder Flasche besser und besser. Ein brauchbares Bier um den Sonnenuntergang zu genießen.

Pilsener – Cervezas Nacionales


Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Lost Places – Bunker Siekerwald Bielefeld

Im Siekerwald bei Bielefeld liegt versteckt, ein kleiner aber feiner Lost Place, ein alter Bunker bzw. Stollen in einem verlassenen Steinbruch. Obwohl ein Weg direkt am Steinbruch vorbei führt, sieht man den Eingang nur wenn man den Steinbruch betritt. Hinter der kleinen Gittertür, durch die man kriechen muss, befindet sich ein etwa 10 Meter langer, gewundener Gang in dem man bequem stehen kann. Die ersten Meter weisen noch gemauerte Wände auf, daran schließt sich dann der nackte Fels an. Enden tut das Ganze in einer Art Felsenkammer. Das könnte der alte Sprengstoffbunker des Steinbruchs gewesen sein, ganz sicher bin ich mir aber nicht.
Fledermäuse oder deren Hinterlassenschaften konnte ich nicht entdecken, nur den obligatorischen Zivilisationsmüll.

Inca Kola (Ecuador) – Getränke dieser Welt

Im Oktober 2013 mussten wir in Ecuador lange suchen bis wir endlich in Baños
einen Laden fanden, der die heiß ersehnte „Inca Kola“ anbot. Unsere Enttäuschung war umso größer, nachdem wir die Flasche geöffnet und den Inhalt probiert hatten. Für unser europäisches Geschmacksempfinden schmeckt das Getränk scheußlich. Es erinnert sehr an „Bolchenwasser“, wie ausgepresste Gummibären. Und dann prangte noch ein „Coca Cola“ Logo auf der Rückseite der Flasche. Näheres dazu kann man bei Wikipedia nachlesen.
Inca Kola war für uns ein wahrlich einmaliges Erlebnis, denn noch mal trinken würden wir die gelbe Plörre nicht. Zumindest nicht freiwillig.

Inca Kola


Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Mülleimer dieser Welt – Speyside (Tobago)

Der zweite Teil aus der Serie Mülleimer dieser Welt, eine kleine Sammlung an sehenswerten Mülleimern die mir bisher auf meinen Reisen durch die Welt begegnet sind.
Diesmal eine Müllsammelstation auf Tobago in der Karibik. Langustenschalen (Lobster Shells) gehören hier nicht hin, nur Müllsäcke dürfen deponiert werden.

Die Fotos entstanden am 20. September 2011 in Speyside (Tobago) bei einem Tauchurlaub.
Siehe auch die anderen Teile der Mülleimerserie.

Mülleimer dieser Welt – Chugchilán (Ecuador)

Der zweite Teil aus der Serie Mülleimer dieser Welt, eine kleine Sammlung an sehenswerten Mülleimern die mir bisher auf meinen Reisen durch die Welt begegnet sind.
Das kleinen ecuadorianische Dorf Chugchilán liegt versteckt, mitten in den Anden. Doch selbst hier wird der Müll getrennt. Man beachte: Hasenköttel gehören in den Biomüll.

Muelltrennung in Ecuador

Das Foto ist im Oktober 2013 in Chugchilán (Ecuador) entstanden.
Siehe auch die anderen Teile der Mülleimerserie.

Mülleimer dieser Welt – Puerto Natales (Chile)

Der erste Teil aus der Serie Mülleimer dieser Welt, eine kleine Sammlung an sehenswerten Mülleimern die mir bisher auf meinen Reisen durch die Welt begegnet sind.
In Puerto Natales (Chile) habe ich im Januar 2017 den folgenden, witzigen Mülleimer in der Stadt entdeckt. Hier muss Homer Simpson den Müll einsammeln. Eine schöne Idee. Die Aufschrift auf der Figur lautet übrigens Homero, so wird Homer hier in der Landessprache genannt.

In der Stadt gibt es noch andere, z.B. Bauarbeiter, Mülleimer-Figuren.
Siehe auch die anderen Teile der Mülleimerserie.

Buenos Aires

Buenos Aires ist eine Stadt mit vielen überraschenden Gesichtern. Da sie vom 2. Weltkrieg komplett verschont geblieben ist, gibt es noch viele alte und schöne Häuser. Die Inflation ist aktuell so schnell am galoppieren, dass Straßenschilder mit Preisen fürs Parken nicht neu gedruckt, sondern lediglich die Preise überklebt werden.
Überall in den Touristenvierteln begegnet man auf der Straße Tangotänzern. Nach der Darbietung gehen sie mit einem Hut, freundlich lächelnd, durch die Menge der zuschauenden Touristen.

Die Bilder sind alle im Januar 2017 entstanden.

Wandern in Patagonien 5 – Laguna de los Tres und Fitz Roy

Am 02.02.2017 sind wir auf dem „Senda al Fitz Roy“ bis zu der „Laguna de los Tres“ gewandert. Um nicht den selben hin- und Rückweg gehen zu müssen, haben wir uns mit dem Bus zur „Hosteria El Pilar“ bringen lassen und sind dort gestartet. Zurück sind wir dann direkt bis nach El Chaltén auf dem Trail gewandert.

Beim Aufstieg konnten wir den eindrucksvollen Gletscher Piedras Blancas bewundern, eine kleine Lawine ging auch geräuschvoll ab. Der letzte Aufstieg ist steil und anstrengend, aber wenn man erstmal die beiden Gletscherseen, den Lagoon de los Tres und Laguna Sucia, nebeneinander liegen sieht, dann ist das sehr schnell vergessen.
Den Fitz Roy konnten wir leider nicht sehen, er hatte sich hinter tief hängenden Wolken versteckt.
Das Trinkwasser konnten wir wieder unterwegs, aus den zahlreichen Bächen zapfen.

Wandern in Patagonien 4 – Torres del Paine

Am 31.01.2017 sind wir vom „Refugio Las Torres“ zum  „Mirador Torres Del Paine“ und zurück gewandert. Die Strecke ist wunderschön aber anstrengend. Es gibt zahlreiche Gebirgsbäche an denen man seine Wasserflasche  wieder auffüllen kann. Das frische, kühle Gebirgswasser schmeckt herrlich und erfrischt.

Der Weg ist abwechslungsreich und voller faszinierender Aussichtspunkte. Es gibt Flüsse, Täler, Berge und viel Wald durch den man wandert. Der letzte Anstieg, der durch ein Geröllfeld führt, ist anspruchsvoll.

Der Anblick am Ziel der Wanderung, die drei Spitzen und der Gletschersee, entschädigen für die ganze erlittene Mühsal beim Aufstieg.,
Am Gletschersee unterhalb der Torres del Paine besuchte uns ein wilder Fuchs, der war auf unsere Lebensmittel aus. Ein schönes Tier, gefüttert haben wir es trotzdem nicht.

Auf etwa halber Strecke liegt das „Refugio Chileno“, dort kann man gut rasten. Der müde Wanderer kann sich, oder sein Gepäck, von dort per Pferd den Berg runter tragen lassen.
Unten beim Hotel las Torres Patagonia, gibt es am Weg einen kleinen Kiosk. Dort haben wir „günstig“ ein kaltes Bier für die nahende Ankunft erstanden. Eine Wohltat nach der ca. 7-8 Stündigen Wanderung.

Wandern in Patagonien 3 – Grey Gletscher und der Lago Pehoe

Am 30.01.2017 sind wir am Grey Gletscher über die kleine Halbinsel gewandert. Das Wetter war leider etwas trübe, deswegen war die Aussicht auf den Gletscher nicht so berauschend. Am Ufer schwammen aber zwei kleine Eisberge, Abbrüche vom Gletscher. Diese schimmerten wunderbar eisig blau.

Anschließend haben wir im „Torres del Paine Nationalpark“ den Waterfall View am Lago Pohoe zu Fuss erkundet. Das Wetter hatte sich kurzfristig gebessert und die Aussicht war spektakulär. Die Färbung der Seen rührt übrigens vom dem im Wasser gelöster feinen Steinabrieb der Gletscher her.

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