Was wird?

Was wird,
wenn ich einmal nicht mehr bin,
wenn mein Körper,
mein Geist von dieser Erde verschwunden sind,
kein Wort von mir mehr den Raum durcheilt ?

Wird jemand an mich denken,
werde ich jemandem fehlen ?

Wird mein Grab nur eines von vielen sein,
werden alle meine Worte vergessen,
wird nichts von mir bestand haben,
wird noch jemand an mich glauben.

War ich überhaupt für jemanden Präsent ?

Was wird aus den Gefühlen,
meinen Gedanken,
die tief in mir gewohnt ?

Was wird,
wenn ich einmal nicht mehr bin ?

Paderborn, 24.09.1996

Die Nacht

Auf jede Nacht folgt ein Tag,
so sagt man,
und so war es bisher auch immer.
Es zieht zum Licht,
in der Dunkelheit der Nacht sind sie hilflos,
können sich nicht orientieren,
es fehlt die Nähe zu den Anderen,
zu der Welt.
Plötzlich ganz auf sich gestellt,
das Lärmen des Tages ist längst verklungen,
gewichen der Stille der Nacht.
Und nun nehmen ihre Ohren Geräusche war,
Laute die sie noch nie gehört,
die sonst von dem Krach der Menschen übertönt wurden,
und nun haben sie angst,
hören ihr eigenes Herz schlagen,
nehmen sich bewuster war als je zuvor.
Der Horizont ist nicht zu sehen
und der Mond erhellt nur schwach die Landschaft.
Angst,
ich bin allein.

So sind sie,
das hektische Leben ohne Ich sind sie gewohnt,
doch sich,
nur sich,
können sie nicht ertragen.

Paderborn, 15.11.1996

Preview

Ich wollte nur sagen,
Danke.

Danke für die kurze und doch schöne Zeit mit dir,
alle unsere Träume wurden wahr,
wahr für wenige Tage.
Du hast ihn mir geschenkt,
einen kurzen Augenblick des Glücks.
Habe die Wärme gespürt,
die ich schon so lange vermißt,
Tag für Tag,
habe mich geborgen gefühlt,
habe gelebt,
geliebt,
in deinen Armen.

Doch jetzt ist es so wie immer,
gekommen wie es kommen mußte,
bin allein
und du bist gegangen,
von mir,
unserer Zukunft gegangen.
Die Schwärze des Lebens hat mich eingeholt.

Geblieben ist nur Erinnerung und Illusion.
„Hoffnung ?“
fragst du ?
Schon lange nicht mehr,
habe zuviel davon gesehen.
Nein,
Hoffnung habe ich schon lange nicht mehr.

Paderborn, 04.12.1996

Trümmer deiner Liebe

Lachend stehst du vor den rauchenden Trümmern deiner Liebe,
doch das dumpf Gefühl in der Magengegend bleibt,
das Lachen klingt unecht,
und dennoch liegt sehr viel Ernst darin.

Lächelnd siehst du dem Bagger zu,
wie er all die Trümmer aus unerfüllten Träumen und zerplatzten Hoffnungen auf die wartenden Lastwagen läd.

Nichts,
nicht mal mehr ein Stein soll an sie erinnern,
es soll kein Grab,
kein Mahnmal mehr an das erinnern,
was du einmal für sie empfunden hattest.

Das Feld ist leergeräumt von dem Schutt der verlorenen Liebe,
spärlich wächst wieder das Gras.
Doch im nächsten Frühling,
blüht hier wieder eine Wiese.

Paderborn, 02.01.1997

Alkohol

Wenn der Alkohol nicht mehr wirkt,
wenn dir nur noch schlecht davon wird,
wenn dich die Wirkung anwidert,
du ihn nur noch konsumierst,
weil da nichts mehr Anderes ist,
wenn es der einzige Ausweg ist,

ja dann,
genau dann,
mein Freund,
bist du auf Droge,

Doch sie ist gerade nicht greifbar,
und darum weichst du auf die Legale aus,
doch die bekommt dir nicht,
schon lange nicht mehr.

Paderborn, 21.03.1997

Die letzte Nacht

Seit Stunden schon ist die Sonne verschwunden,
gewichen der dunklen Nacht,
die sich langsam ausbreitet,
um dann schließlich alles einzunehmen.

In ihrem Geist herrscht Dunkelheit,
so klar wie selten ist der Blick,
der sich schon nach wenigen Metern in der Schwärze verliert.
Doch die Gedanken so glasklar,
auf einmal stürzt die Wahrheit,
die Sinnlosigkeit auf sie ein.

Mit jedem Atemzug wird ihr bewußter,
jeder Herzschlag bestärkt sie darin,
langsam wird ihr alles klar,
erkennt die Sinnlosigkeit ihres Lebens,
all die Lügen,
mit denen man sie abspeisen wollte,
die ganzen Versuche sie zu binden,
sie zu formen,
in einen Roboter zu mutieren,
so zu sein wie sie alle sind.

Diese Nacht,
soll ihre letzte sein,
kein Morgen wird folgen,
wozu auch,
keine Chance mehr,
keine Gelegenheit sich zu wehren.

Leben ??
Was ist das schon ??
Eine Aneinanderreihung von leeren Tagen
und gedankenschweren Nächten.
Zuviel ist zuviel.

Sie hört ihren Herzschlag,
dieser Schlag soll ihr letzter sein,
und so hebt sie die Waffe und drückt ab,
kein weiterer wird folgen.

Paderborn, 30.05.1997

Sehnsucht nach einem neuen Leben

Tag für Tag sitze ich hier,
im Büro,
zu hause.
Die Welt dreht sich
und ich drehe mich mit ihr.

Doch das wie gefällt mir nicht mehr,
doch unfähig es zu ändern,
bin ich nur ein Teil des Ganzen das ich nicht verstehe,
nicht verstehen kann,
und so spiele ich weiter mit,
spiele weiter euer kleines schmutziges Spiel.

Doch die Sehnsucht wird größer,
Tag für Tag wächst der Drang auszusteigen,
einfach abzuspringen,
euer Spiel einfach zu verlassen.

Die Regeln habe ich nie begriffen,
und den Sinn,
nach dem lohnt es sich nicht zu suchen,
denn Geld, Macht, Einfluß,
all das hat für mich keinen Wert.

Und so spiele ich weiter mit,
und weiß nicht warum …

Bielefeld, 14.08.1997

Verkauft

Verkauft
Ich lauf durch die Straßen,
das Licht,
das Rot so grell.

Alte Männer,
vom Leben,
dem Alkohol der vergangen 30 Jahre gezeichnet,
wollen mich locken,
in Shows.
In denen Frauen sich präsentieren,
die ihre Töchter könnten sein.

Schweigsam geh ich weiter,
verloren in Gedanken,
ignoriere ihre Worte,
ihre Gebärden …

An der nächsten Ecke,
wo das Licht nicht mehr ganz so hell,
wo keiner der alten Männer auf mich wartet,
wo ich mich schon fast sicher fühlte,
da fallen sie über mich her.

Jung,
zu grell geschminkt,
zu offensiv,
das Lächeln verbirgt die Lüge.

Ob ich mich nicht für 50 Mark verwöhnen lassen wollt‘,
alles wäre machbar,
nur für mich,
nur heute,
nur jetzt.

Ich sollt‘ nicht lange überlegen,
lieber mit ihr nach oben gehen.

Doch ein Blick in die Augen genügt,
sehe ich doch nur,
was mir schon vorher bewußt.

Ich kann nicht verstehen,
wie kann man sich,
seinen Körper verkaufen wollen,
an jemanden wie mich ?

Der zuviel getrunken,
zu viele Gedanken im Kopf die nicht vergehen möchten,
durch die Straßen zieht,
um seine Einsamkeit zu vergessen …

Ich ging weiter,
lies sie stehen,
und fing an Hamburg zu verachten,
die Stadt in der man sich gedankenlos verkauft …

Hamburg, 11.02.2001

Dunkelheit

Dunkelheit,
umgibt mein Denken,
Leere,
da wo ehemals Leben war.

Die Bäume kahl,
ihr Skelette ragen in den Himmel,
der Himmel grau,
Wolken verhangen.

Die Stadt voller Menschen,
bunt gekleidet,
spüren sie es denn nicht ?

Warme Wintermäntel helfen gegen die Kälte von außen,
doch was ist mit der Kälte die von innen kommt ?

Wenn ich sie so sehe,
wie Roboter in einer Fabrikhalle,
kein eigenes Denken,
die Handlung zwanghaft,
von außen aufgezwungen.

Maschinen,
darum spüren sie den Herbst nicht,
Maschinen,
laufen jeden Tag,
kein Unterschied zwischen Heute und Morgen.

Doch was tue ich hier ?
Mensch in einer Maschinenwelt.

Bielefeld, 20.10.1997

Nie gefragt

Du hast mich nie gefragt,
was ich empfinde wenn wir uns lieben,
du wolltest niemals wissen,
was in meinem Schädel vor sich geht.
dir war es egal,
was ich fühlte.

Du hast dich niemals richtig für mich interessiert,
halt nur ein Kerl mit dem man zusammen lebt.
Nicht mehr,
Nicht weniger.

Von der Sehnsucht

In verräucherten Kneipen,
unter Menschen die nicht denken können oder wollen,
total betrunken,
sich in sinnlosen Diskussionen ergehend,
treibst du dahin,
wie die Planke des längst gesunkenen Schiffes auf dem Ozean.

Tief in dir brennt die Sehnsucht,
versuchst sie zu betäuben,
zu ertränken in Strömen von Alkohol.

Die Augen der Menschen um dich herum sind leer,
ihre Sehnsucht ist erloschen,
gestrandet an einem leeren, trostlosen Strand,
so sitzen sie da,
vor sich das halb leere Glas Bier,
im Aschenbecher verqualmt die Zigarette
und im Kopf nicht ein konstruktiver Gedanke.

Und du bist mitten unter ihnen,
der Sehende unter den Blinden,
und versuchst so zu sein wie sie.

Paderborn, 23.09.1996

Eure Art von Leben

Ihr habt versucht mir eure Art von Leben aufzudrängen,
geregelte Arbeit,
eine schicke Wohnung,
ein schnelles Auto,
keine Gedanken,
keine Fragen, nur Gehorsam.

Eure Art von Leben,
höhlt mich aus,
jeden Tag stirbt ein Teil von mir,
jeden Montag werde ich mehr zu dem Zombie
zu dem ihr mich erziehen wollt.

Doch solange ich noch schreiben kann,
solange meine Gedanken sich noch jagen,
solange noch ein Rest von Magie in mir lebt,
werdet ihr mich nicht bekommen.

Niemals werde ich so wie ihr,
zu einem lebenden Toten,
der heimlich auf seinen Chef schimpft
und dann Zuhause den Frust an seiner eigenen Frau abläßt,
weil die sich nicht wehrt.

Niemals werde ich wie ihr.

Paderborn, 23.09.1996

Susanne und der Baum

Mittwochnachmittag, ein Tag wie jeder andere. Susanne hatte ihre kleine Tochter auf dem Schoss als diese sie fragte wo denn der Schrank, in dem sie ihre Kleider und die Spielsachen aufbewahren würde, herkäme.
„Ok, die korrekte Antwort“, dachte Susanne, die sich vorgenommen hatte ihre Kinder nach Möglichkeit nicht mit Lügen und seien sie auch noch so klein, großzuziehen, „wäre aus dem Möbelhaus in der Bielefelder Straße“. Aber das würde eine Unzahl an Folgefrage nach sich ziehen, da war sie sich ganz sicher. Nicole, ihre Tochter, war zwar klein, aber aufgeweckt und voller Wissensdrang. Manchmal, so schien es, wollte der Fluss ihrer bohrenden Fragen gar nicht mehr versiegen. Und so holte Susanne einmal kurz Luft und erzählte ihrer Tochter die Geschichte vom Baum:
„Ein kleiner Rabe hat vor vielen, vielen Jahren zwei Eicheln im Wald gefunden. Diese nahm er mit um sie später in ruhe verspeisen zu können. Und während er mit den beiden Eicheln zwischen seinen Krallen so über das Land flog, kam ein plötzlicher Windstoß und er musste kurz gegensteuern. Dabei verlor er eine der Eicheln. Er sah der Eiche nach wie sie schnell am Waldrand zu Boden viel. Und weil dort das Gras so hoch und die Büsche so dicht waren unterließ er es nach ihr zu suchen. Eine Eichel, so dachte er sich, ist besser als keine Eichel zum Frühstück und flog zu seinem Schlafbaum. Wo er die übrig gebliebene Eichel kurz darauf genüsslich verspeiste.
Die heruntergefallene Eichel aber landet sanft im feuchten Gras und blieb versteckt unter einem großen Blatt liegen.
Einige Tage später fing die Eichel zu keimen an. Durch die warme Sonne und den feuchten Morgentau war sie zum Leben erwacht und aus ihr wuchs ein neuer, noch klitzekleiner Eichenbaum. Nicht größer als dein kleiner Finger.“
Nicole schaute lächelnd auf ihren kleinen Finger, wackelte erfreut damit und lauschte dann weiter den Worten ihrer Mutter.
„Und der kleine Eichenbaum hatte Glück, kein großes Tier hat ihn versehentlich platt getrampelt und kein hungriges Schaf hat ihn gefressen. So wurde er langsam größer, erst nur wenige Zentimeter doch nach einigen Jahren war er schon fast einen Meter hoch. Und er war nicht der einzige kleine Baum. Um ihn herum wuchsen weitere, neue Bäume heran. Buchen, Birken und auch eine kleine Kiefer. Wenn der Wind über das Land strich dann wiegten sich die kleinen Bäume, die schnell Freunde wurden, sanft im Wind. Und wenn der Sturm über die Berge peitschte dann bogen sich so sehr das ihre Spitzen fast den Boden berührten, aber keinen von ihnen brach ab. Denn sie waren jung und flexibel. Nur ein böses Kind, das hat einmal einen kleinen Baum abgebrochen um dann damit die anderen Kinder zu hauen. Da waren seine Baumfreunde recht traurig.
Und so wurden die kleinen Bäume schnell größer. Meter um Meter wuchsen sie. Im Winter bog der Schnee ihre Äste nach unten, im Frühjahr und Herbst lies der Sturm sie hin und her schwanken und jeden Sommer worden sie noch grüner und schöner. Zu ihren Füßen spielten viele Kinder und manchmal wurde die Bäume von ganz mutigen Kindern auch beklettert. Wenn die Kinder in der Schule waren, dann hoppelten die Hasen zwischen ihren Wurzeln herum, Rehe schritten langsam, oder manchmal auch ganz schnell zwischen ihnen hindurch und Vögel bauten jeden Frühling Nester in ihren Zweigen um darin ihre Jungen großzuziehen. So verging Jahr um Jahr und die Eiche wurde groß und stattlich. Bis sie endlich nach langer, langer Zeit reif war und vom Förster Putlich, der in einem kleinen Haus nicht weit entfernt vom Waldrand wohnte, gefällt wurde. Im Sägewerk wurden dann Bretter aus der Eiche gesägt und der Tischler hat uns dann diesen Schrank daraus gebaut.
Und“, sagte sie zu ihrer Tochter, „wenn du manchmal deine Ohren ganz doll spitzt und sie an das Holz legst, kannst du noch das vergangene Rauschen des Windes in den Ästen hören.“ Sofort sprang die kleine Nicole von den Knien ihrer Mutter und rannte zu ihrem Schrank um ihr zartes Öhrchen gegen das Möbelstück zu pressen. Mit geschlossenen Augen lauschte sie einen Moment und zog dann die Luft durch die Nase ein als wolle sie Schnuppern. „gehört habe ich nichts Mama, aber ich kann noch den Wald riechen. Und die vielen kleinen Hasen die einmal unter meinem Schrank gespielt haben. Natürlich als er noch ein Eichenbaum war“, verbesserte sie sich schnell.
Und so verging der Tag und es kam die Nacht.

Susanne lag im Bett und konnte nicht schlafen. Das konnte sie noch nie wenn sie unzufrieden mit sich selber war. Sie hatte ihrer Tochter eine Geschichte, ein Märchen erzählt, als diese nach der Wahrheit fragte. Aber was ist die Wahrheit? Und was ist das für eine Wahrheit in der Bäume von Forstwirten in Uniform gepflanzt werden. In Reih und Glied, mit ausreichendem Abstand. Umgeben von einem Metalldraht der sie vor dem Verbiss durch das Wild schützen soll. Wild das wohl nur darum noch im Wald geduldet wird damit die Hobbyjäger etwas zum abknallen haben. Und was ist das für eine Realität in der der Eichenbaum eigentlich eine schnell wachsende Fichte ist. Industrieholz. Die maschinell von einem Ungetüm aus Stahl gefällt und zerlegt wird. Kein Förster schärft mehr seine Axt im Wald.
Und wie soll sie ihrer Tochter erklären, dass der Baum, oder vielmehr sein Stamm, anschließend mit nach Öl stinkenden Lastwagen in eine Fabrik transportiert wird um dort zu Sägespänen zerhäckselt, mit viel Chemie und Leim zu immer gleichen Spanplatten gepresst zu werden?
Soll sie ihrer Tochter wirklich sagen, dass diese Spanplatten dann in einer gesichtlosen Fabrik von missmutigen Arbeitern am Fließband zu einem Normschrank zurecht gesägt und montiert werden. Einem wackeligen Normschrank den man in jedem mittelmäßigen Möbelhaus für kleines Geld kaufen kann.
Susanne spürte wie ihr langsam die warmen Tränen über die Wangen rannen. Warum kann nicht einmal das Märchen über die verdammte Realität siegen?

Sommer 2008

Die kleine Elfe

Es gibt Menschen die behaupten es gäbe keine kleinen Wesen wie Elfen, Feen oder Kobolde. Sie erklären stattdessen die Welt lieber mit berechenbaren Formeln. Das macht es für sie einfacher, denn Formeln kann man sehen. Wissenschaft kann man anfassen. Glauben nicht. Und wenn man krank wird, dann geht man zum Arzt und läßt sich ein paar Pillen verschreiben. Und die machen einen dann wieder gesund. So denken diese Menschen. Ihnen fällt nicht auf, das kranke Kinder im Schlafe manchmal anfangen zu lächeln. Und das dann ihr Fieber fällt und sie am Morgen gesund erwachen. „Die Pillen haben geholfen“, sagen die Erwachsenen dann gerne. Denn sie haben nicht die kleine Elfe gesehen, in der Nacht, am Bett ihres Kindes. Wie sie ihm zärtlich heilende Worte, die so alt wie die Welt sind, ins Ohr flüsterte. Aber das war schon immer so. Keiner dankte es der kleinen Elfe, denn niemand sah sie. D.h. fast niemand. Denn Kinderaugen sehen mehr. Ihr Gehirn ist noch nicht auf Logik trainiert. Und so macht die kleine Elfe eifrig ihren Job. Und sie tat es mit Freude, das Lächeln der schlafenden Kinder ist ihr Lohn genug. In manchen Zeiten hatte sie mehr zu tun und dann wieder weniger. Nur manchmal konnte selbst ihre Magie nicht helfen. Das macht sie immer sehr traurig. Doch dann dachte sie an die Kinder die nun wieder gesund waren, denen sie geholfen hatte und die denen sie helfen wird, in naher Zukunft.

Und darum erhalte das Kind in dir am Leben, denn wenn du mal krank sein solltest. Es dir schlecht geht. Dann besucht sie dich vielleicht im Schlaf. Und du lächelst. Glaube an das Gute und es wird dich besuchen.

Hamburg, 22.07.2000

Seite: 1 2 ... 9 10 11 12 13 14 15 16