Die Aufnahmen vom Perito Moreno Gletscher entstanden am 04.02.2017 während einer Rundreise durch Patagonien und Feuerland. Die ersten Sequenzen sind vom Brazo Rico aus gefilmt worden. Zuerst von Land und danach vom Boot aus. Danach bin ich über die Magellan-Halbinsel gewandert und habe von dort aus die Sperre und den nördlichen Teil des Gletschers gefilmt.
Cementerio de la Recoleta
Der Friedhof Recoleta liegt im gleichnamigen Stadtteil, im Norden von Buenos Aires. Er ist 5,5 Hektar groß und beherbergt 4691 Gräber. Er wurde im frühen 18. Jahrhundert zusammen mit der Kirche Nuestra Señora del Pilar vom Franziskanerorder „Convento de Recoletos Descalzos“ gegründet.
1822 wurde der Orden aufgelöst und der Garten des Konvent wurde in den ersten öffentlichen Friedhof in Buenos Aires umgewandelt. Die Gestaltung übernahm der französischen Ingenieur Próspero Catelin. 1881 wurde der Friedhof von dem Architekten Juan Antonio Buschiazzo in seine heute Form umgestaltet.
Den Friedhof besteht aus unzähligen, oberirdischen Grabmälern und Mausoleen. Jedes Mausoleum hat seinen ganz eigen Stil und Charakter. Auf allen ist nur das Todes- aber nicht das Geburtsdatum der bestatteten Person(en) angegeben. Zahlreiche Grabstätten sind mit Bildern der in ihn ruhenden Personen verziert. Andere sind zusätzlich noch mit Standbildern, Statuen oder Engeln in allen Größen und Variationen geschmückt. Leider wirken einige Grabmäler ungepflegt oder sind schon im Verfall begriffen (Stand 2017). Das kann daran liegen, dass die Familie entweder ausgestorben ist oder es sich die Hinterbliebenen, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage in Argentinien, nicht mehr leisten können für den Unterhalt der Grabstelle aufzukommen.
Die Grabstellen befinden sich nicht nur im sichtbaren, oberirdischen Teil, sondern auch im Untergrund, unter den Grabmälern. In vielen Mausoleen erkennt man im Inneren eine schmale Wendeltreppe, bzw. die Bodenluke, die nach unten führt. Auf den beiden Fotos mit den Särgen kann man Treppe unten links, bzw. rechts im Bild erkennen. Dort unten ruhen die „ältere Verwandten“. Die unterirdischen Bereiche sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Der Friedhof La Recoleta ist auf jeden Fall eine Augenweide. Wenn man in Buenos Aires weilt, sollte man mindestens eine Stunde für einen Besuch einplanen. Der Friedhof schließt übrigens um 17 Uhr, ein Angestellter läutet dann händisch per Seilzug eine scheppernd klingende Glocke und die Besucher müssen den Friedhof verlassen.
Wenn Frauen ihre Autos lieben
Das Foto stammt von einem Grabmal auf dem Friedhof La Recoleta in Buenos Aires. Die Dame scheint ihren Edsel wirklich geliebt zu haben, denn nur ihr Portrait und das Bild mit dem Auto zieren ihr Mausoleum. Ihr Geburtsdatum sucht man auf der Marmorplatte, wie übrigens bei fast allen Grabstätten auf dem Friedhof, vergebens.
Vom Edsel hat Ford von 1957 bis 1960 nur 111847 Stück gebaut, der Wagen kam bei den potentiellen Kunden nicht gut an. Bemängelt wurde unter anderem ein zu kleines Handschuhfach.
Diese Bilder sind eine schöne Sitte wie ich finde, kann sich doch der Besucher im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der hier ruhenden Person machen.
Siehe auch Cementerio de la Recoleta
Eichelkaffee
Aus reifen Eicheln lässt sich mit etwas Arbeit ein leckerer Kaffee-Ersatz zubereiten. Dieser Eichelkaffee hat einen komplett eigenen Geschmack und erinnert nicht die Bohne an echten Kaffee. Der Arbeitsaufwand ist relativ hoch, bei mir hat es zwei Stunden gebraucht, aber das neue Geschmacks-Erlebnis war es wert.
1. Reife Eicheln sammeln.
2. Die Eicheln müssen von der Schale befreit werden. Am Besten geht dies mit einem Nussknacker oder einer Wasserpumpenzange. Ich habe die Eicheln hochkant mit der Zange geknackt, das klappte ganz gut und ohne nennenswerte Verluste.
3. Nun müssen die Kerne von der inneren, braunen Schale befreit werden. Diese kann man mit einem Messer mühsam und zeitaufwendig abkratzen oder aber die Kerne kurz in nicht mehr kochendes Wasser legen und kurz ziehen lassen. Danach lässt sich die Pelle ganz leicht entfernen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Eicheln sofort weiter verarbeitet werden müssen. Ansonsten laufen sie sehr schnell schwarz an.
4. Noch schnell die dunklen und schlechte Stellen abschneiden und die Eicheln sind sauber.
5. Mit dem Messer die Eicheln klein würfeln und in eine Pfanne ohne Fett geben. Ich habe eine Eisenpfanne benutzt, was prima funktioniert hat. Die Würfel bei milder Hitze und unter stetigem Wenden, langsam rösten. Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, sonst brennen die Eicheln schnell an und verderben den Geschmack.
6. Wie gesagt, langsam und behutsam rösten. Bei mir hat es 20 Minuten gedauert bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht war. Die Pfanne vom Feuer nehmen.
7. Die gerösteten Würfel im Mörser zu einem feinen Pulver zerstoßen. Die Würfel waren bei mir sehr hart und so war das Mörsern entsprechend anstrengend und langwierig.
8. Um ehrlich zu sein, nach 5 Minuten schweißtreibender Arbeit am Mörser, habe ich aufgegeben. Die Würfel habe ich dann im Thermomix schnell und mühelos zu Pulver zermahlen.
9. Pro Tasse habe ich 2 gehäufte Teelöffel in einer Topf gegeben und anschließend mit Wasser übergossen. Pro gewünschter Tasse muss die 1,5 fache Menge an Wasser verwendet werden. Das Pulver saugt viel Wasser auf, das gilt es auszugleichen. Dann das Gebräu weniger als 5 Minuten aufkochen lassen und dabei ab und an umrühren, damit nichts anbrennt.
10. Den fertigen Eichelkaffee durch ein Teesieb in die Tassen füllen. Fertig.
Wenn gewünscht kann der Eichelkaffee mit etwas Zimt oder Zucker „verfeinert“ werden. Aber pur schmeckt er immer noch am Besten.
Danke an Addi für den Tipp
Der Herbst 2016 in Bielefeld
Der Herbst in Bielefeld (November 2016). Die Bilder sind bei Wanderungen im Teutoburger Wald bei Bielefeld-Sieker und in der Umgebung des Kökerhofes entstanden.
- Teutoburger Wald bei Sieker-Schweiz
- Fliegenpilze
- Der Wald beim Kökerhof
- Mühlenmasch
- Der Wald beim Kökerhof
- Pilze
- Osning
- Fliegenpilz im Teutoburger Wald
- Mühlenmasch
Ein verlassenes Gebäude im Wald bei Oerlinghausen
In Oerlinghausen (in der Nähe von Bielefeld) liegt ein schönes, altes, verlassenes Gebäude versteckt im Wald. Ich würde es als ehemaliges Forst- oder Gasthaus einstufen, bin mir aber nicht sicher. Wenn du genaueres darüber weißt, dann schreib das doch bitte in den Kommentaren. Das Haus liegt in der Nähe des Hermannsweges, ist aber von diesem nicht einsehbar.
Update 05.01.2017: Scheinbar diente das Gebäude nach dem 2. Weltkrieg als Unterkunft für psychisch kranke Menschen, die sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten konnten. Im Schnitt soll es mit 5 bis 10 Bewohnern belegt gewesen sein. (Danke an Rene für die Info.)
- Im Wald bei Oerlinghausen
- Der Seitentrakt
- Blick durchs Fenster
- Außenansicht
- Die Rückseite mit dem Schornstein
- Der Eingang ins Gebäude
- Rückseitige Ecke
- Blick nach draußen
- Die Rückseite des Hauses
- Hausecke
- Die Seite mit dem Eingang
- Innenansichten
- Ein Schlafzimmer?
- Schankraum?
- Das Dach ist bereits undicht
Das Kapital beherrscht Rechtschreibung
Eindrücke von Mindoro (Philippinen)
Der Film ist während eines Urlaubs auf der Philippinen Insel Mindoro entstanden. Er zeigt die West-Küste der Insel, das Apo Reef (Überwasser) und Eindrücke aus der Gegend zwischen San Jose und Sablayan. Die Clips an der Zipline sind in Sablayan aufgenommen worden.
Siehe auch: Die Philippinen Insel Mindoro (Bilder).
Die Philippinen Insel Mindoro
Im Februar 2016 besuchte ich während der Trockenzeit für 10 Tage die Philippinen Insel Mindoro, um dort zu tauchen. Das Meer war allerdings für meinen verwöhnten Geschmack schon arg leer gefischt. Dafür hat mich aber die wunderschöne Landschaft an der Westküste mehr als ausreichend entschädigt. Die Gegend ist touristisch noch kaum erschlossen und so kam es mehr als einmal vor, dass wir von den einheimischen Kindern mit großen Augen bestaunt wurden.
Die Insel, die im Westen der Tablas-Straße liegt, hat ca. 1 Mio. Einwohner, die Tagalog sprechen. Sie erstreckt sich über 110 km in Nord-Süd und ungefähr 80 km in Ost-West-Richtung.
Die Bilder sind alle in der Gegend zwischen den Orten San Jose und Sablayan, sowie am Apo Reef entstanden.
- Oberflächenpause auf Sandy Island
- Jeepney
- Der Wasserbüffel der Tauchbasis
- Mount-Iglit-Baco-Nationalpark
- Büffel beim kühlenden Bad
- Tauchboot an der Westküste
- Wohnhäuser in den Bergen
- Panorama von Sablayan aus
- Fluss aus den Bergen
- Küste beim Apo Reef Club
- Mindoro West Coastal Road
- Küste bei Sabayan
- Kühe im Sablayan Prision
- Tauchboot am Apo Reef
- Tricycles in Sablayan
- Brgy. San Agustin
- Das typische Waren in Sablayansortiment
- Die Westküste von Mindoro
Siehe auch: Eindrücke von Mindoro (Film).
Réunion – Berg-Trekking
Der folgende Film ist während einer mehrtägigen Bergwanderung auf der Insel La Réunion entstanden. Vom 07. bis zum 12.10.2015 sind wir durch Mafate nach Cilaos, zum Piton des Neiges und weiter nach Hell-Bourg gewandert.
Die Aussicht und die Landschaften waren unbeschreiblich schön. Über den Wolken zu Schlafen und von dort den Sonnenauf- und Untergang zu erleben ist echt klasse.
La Réunion – Piton de la Fournaise
Der folgende, kurze Film entstand bei 3 Wanderungen am Vulkan Piton de la Fournaise im Oktober 2015 auf der Insel La Réunion. Der Vulkan war zu der Zeit gerade aktiv und spuckte Lava. In der Nacht ist der Anblick des brodelnden Vulkankraters ein einmaliges Schauspiel.
Bergwandern auf La Réunion
La Réunion ist eine kleine, bergige Vulkaninsel im indischen Ozean. Im Oktober 2015 konnte ich sie zum Bergwandern und anschließendem Entspannen an der Küste bereisen. Als Zahlungsmittel fungiert der Euro, die Insel gehört zu Frankreich und damit auch zur EU. Das machte den Aufenthalt dort deutlich einfacher, aber nicht gerade günstiger.
Als Erstes haben wir den Cirque de Mafate durchwandert. Die kleinen Ortschaften kann man nur zu Fuss oder per Hubschrauber zu erreichen und versorgen. Die Gegend ist einmalig schön und nachts konnte man ganz klar die Milchstraße am Himmel sehen. Einmalig. Übernachtet wurde in einfachen Gîtes, zu deutsch Berghütten.
Rechtzeitig zum Sonnenaufgang haben wir den Gipfel des Piton des Neiges bestiegen. Einen Sonnenaufgang vom höchsten Gipfel der Insel zu erleben, ist einfach nur unbeschreiblich.
Den Abschluss der mehrtätigen Bergtour bildete ein Besuch des Piton de la Fournaise, ein aktiver Vulkan der während unseres Aufenthalts Lava spuckte.
Die Insel sei jedem Bergwanderer wärmstens empfohlen.
- Weg zum Cirque de Mafate
- Eine Einladung zum Baden
- Cirque de Mafate
- Die wilde Südküste
- Über den Wolken
- Die Bergütte am Vulkan
- Cirque de Mafate
- Piton des Neiges – Berghütte über den Wolken
- Auf dem Weg nach Cilaos
- Piton de la Fournaise bei Nacht
- Vulkanlandschaft am Piton de la Fournaise
- Alte Caldera am Piton de la Fournaise
- Sonnenaufgang vom Piton des Neiges
- Der Morgen vom Piton des Neiges
- Wasserfäller allerorten
- Der Strand bei Saint Pierre
- Blick auf Hell-Bourg
- Die Südküste von La Reunion
Mallorca mit Rennrad und GoPro™
Dieser kurze Film zeigt Impressionen die bei Ausfahrten auf Mallorca im März 2015 entstanden sind. Die Touren führten u.a. nach Valldemossa, Sa Torre und Randa. Aufgenommen wurden die Bilder mit einer GoPro™ am Helm und Rennradlenker.
Rennradfahren auf Mallorca
Im Frühling ist Mallorca wie ein Paradies für Rennradfahrer. Es gibt kaum Mietwagen-Touristen und das Wetter ist auch meistens gut zum Fahren geeignet. Dieses Jahr war es leider teilweise etwas zu frisch und vor allem zu feucht. Folgende Bilder sind bei Fahrten in der Gegend von S’Arenal im März 2015 entstanden.
- Der Strand bei S’Arenal
- Frühling – Sa Torre
- Rast bei Ca’n Busso (Glashütte)
- Apotheke
- Valldemossa
- Aussicht von Sa Torre
- Wiese am Wegesrand
- Typischer Weg bei Sa Torre
- Randa
- Kloster Randa
- Panorama vom Puig de Randa
Zukunft
Du hast sie,
da sind noch so viele Tage, Wochen, Jahre.
Und du willst sie füllen,
mit Sinn,
mit Zuversicht,
und natürlich auch mit Hoffnung.
Doch dann ist da noch ihre dunkle Schwester,
genannt Erfahrung.
Sie erzählt dir jede Minute,
jede verdammte Sekunde,
von erlittenen Schmerzen,
von all deinem Versagen,
von den unzähligen Abgründen,
in die du jemals geschaut,
und den vielen vergessenen Träumen.
Das alles wäre zu ertragen,
zu überleben,
wenn die Vergangenheit,
nicht Tag um Tag stärker würde…
Mallorca, 23.03.2015





































































































