Mülleimer dieser Welt – Petra (Jordanien)

Die alte Nabatäer Hauptstadt Petra ist die Touristenattraktion Nummer Eins in Jordanien. Der weite Talkessel ist übersät mit Ruinen von alten Tempeln, Gräbern und Wohnungen die direkt in die Sandsteinfelsen gehauen worden sind. Einfach nur sehenswert. So ist es auch kein Wunder, das sich jeden Tag Ströme von Touristen über die Pfade bewegen. Da darf auch ein Mülleimer nicht fehlen. Obwohl, in Jordanien wird der Müll meist einfach in die Natur geworfen. Der Umweltschutzgedanke hat sich noch nicht ganz durchgesetzt.
Im Hintergrund des Bildes sieht man die Fassade eines Tempels sowie die Eingänge zu diversen Wohnruinen und Gräbern im Fels.

Mülleimer in Petra

Dodo (La Réunion) – Getränke dieser Welt

Bei einem Besuch auf der französischen Insel La Réunion sollte man auf jeden Fall ein oder mehrere Dodo trinken. Dodo wird das Bier aus der einheimischen Brauerei „Brasseries de Bourbon“ genannt. Offiziell heißt es „Bourbon“, es wird aber überall einfach nur „Dodo“ genannt. Das mag auch dran liegen, dass es unter dem kreolischen Werbeslogan „La dodo lé la“ („Der Dodo ist hier“) vermarktet wird. Auf das Werbebild des Dodos stößt man wirklich überall auf der Insel. La Réunion liegt im Indischen Ozean auf Höhe von Madagastkar. Es ist ein französisches Übersee-Département und gehört somit zur EU. Von Frankreich aus kann man die Insel mit einem Inlandsflug erreichen. Bezahlt wird mit dem Euro.

Eine weitere Spezialität auf Réunion ist der Rumpunsch. Diese Leckerei wird gerne zum Essen gereicht. Er besteht aus einheimische (minderwertigen) Rum und Fruchtsaft. Je nach Mischung schmeckt er aber extrem lecker.

Die Bilder sind alle im Oktober 2015 entstanden. Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Red Rooster Amber (Palau) – Getränke dieser Welt

Red Rooster (auf deutsch, Roter Hahn) ist eine kleine Brauerei im Südseeparadies Palau. Im April 2011 waren wir 2 Wochen zum Tauchen in Koror. Dort lernten wir das Red Rooster Amber kennen und lieben. Das perfekte Bier zum Sonnenuntergang nach einem erlebnisreichen Tauchtag. Die Sorte Amber schmeckt leicht malzig und ist unserer Meinung nach das Beste der insgesamt 5 Sorten. Neben dem Red Rooster Amber gibt es noch Red Rooster Light Blonde Ale, Red Rooster Palau Dark, Red Rooster Rockjet Booster Barleywine und Red Rooster Stout.

Red Rooster Amber

Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Biere in Patagonien – Getränke dieser Welt

In Argentinien und Chile (Patagonien) gibt es viele Nachfahren deutscher Auswanderer. Diese haben die mitgebrachte Bierbrauer-Tradition bis heute bewahrt. In vielen Orten gibt es eigenständige Brauereien und kleine Brauhäuser die ihr Bier selber brauen. Das Bier hat nicht ganz die Qualität die man aus Deutschland gewohnt ist, obwohl es oft nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Aber es schmeckt fast immer deutlich besser als die Standard Industriebiere. Vor allem die Auswahl an verschiedenen Sorten ist überwältigend. In einem Brauhaus im Touristenort Bariloche wurden fast ein dutzend verschiedene, selbst gebraute Biere angeboten. So gab es auch ein als Kölsch angepriesenes Bier. Nur das es leider nicht wie Kölsch schmeckte, trotzdem war es nichts desto trotz schmackhaft.
Die Bilder zeigen Biere aus lokalen Brauereien: Kunstmann (echt lecker), Cape Horn und Austral. Witzig ist die deutsche Aufschrift auf der „Kunstmann Lager“ Flasche: „das gute Bier“.
Lange Rede, kurzer Sinn: In Patagonien gibt es mehr Biersorten als man trinken kann.

Die Bilder sind alle im Januar 2017 entstanden. Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Namcola (Namibia) – Getränke dieser Welt

m Oktober 2014 konnte ich in Namibia die einheimische Namcola probieren. Gut gekühlt schmeckt sie ziemlich lecker, z.B. an Ende eines heißen Tages. Sie ist etwas weniger süß als die Colas bei uns in Deutschland. Schmeckt aber durchaus ähnlich. Hergestellt wird sie von „Omaruru Beverages Namibia„. Deren Firmensitz befindet sich in Omaruru, ein Ort der wiederum an einem Fluss gleichen Namens liegt.

Nam Cola

Das Foto ist am 15.10.2014 in Okaukuejo, im Etosha Nationalpark entstanden. Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Mate Tee (Argentinien) – Getränke dieser Welt

Mate wird in Argentinien immer und überall getrunken, ca. 80 % der Bevölkerung trinken mindestens einmal pro Woche Mate. Es ist eine gesellige Zeremonie, Mate Tee trinkt man selten allein. Man benötigt nur eine Thermoskanne mit heißem Wasser, Mate Tee und die Kalebase mit der Bombilla. Der Mate Tee wird in die Kalebasse gefüllt, mit heißem Wasser aufgegossen und dann durch die Bombilla getrunken. Nach einem Schluck, bzw. Zug an der Bombilla, gibt man die Kalebasse an einen Freund weiter. Zwischendurch wird immer mal wieder mit heißem Wasser aus der Thermoskanne aufgefüllt. Sagt man „gracias“, also danke, nachdem man getrunken hat, bekundet man damit keinen Tee mehr zu wollen und ist aus der „Mate-Runde“ raus.
Der Tee schmeckt leicht herb und wirkt belebend. Falls du ihn noch nicht kennst, dann solltest du ihn mal probieren. Der Tee kann natürlich auch aus einer normalen Tasse getrunken werden. Mate ist in Deutschland z.B. hier erhältlich.

Mate Tee, Kalebasse mit Bombilla


Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Pilsener (Galapagos) – Getränke dieser Welt

Pilsener ist das wohl populärste Bier in Ecuador. Es wird von „Cervezas Nacionales“ in Ecuador gebraut. Wir haben das Lager bei einem Besuch auf Galapagos ausgiebig probieren können. Im Vergleich mit deutschen Bieren schmeckt es etwas fad, bzw. leicht. Bei der Hitze, die auf der Insel herrschte, ließ es sich, gut gekühlt, prima trinken und schmeckte nach jeder Flasche besser und besser. Ein brauchbares Bier um den Sonnenuntergang zu genießen.

Pilsener – Cervezas Nacionales


Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Inca Kola (Ecuador) – Getränke dieser Welt

Im Oktober 2013 mussten wir in Ecuador lange suchen bis wir endlich in Baños
einen Laden fanden, der die heiß ersehnte „Inca Kola“ anbot. Unsere Enttäuschung war umso größer, nachdem wir die Flasche geöffnet und den Inhalt probiert hatten. Für unser europäisches Geschmacksempfinden schmeckt das Getränk scheußlich. Es erinnert sehr an „Bolchenwasser“, wie ausgepresste Gummibären. Und dann prangte noch ein „Coca Cola“ Logo auf der Rückseite der Flasche. Näheres dazu kann man bei Wikipedia nachlesen.
Inca Kola war für uns ein wahrlich einmaliges Erlebnis, denn noch mal trinken würden wir die gelbe Plörre nicht. Zumindest nicht freiwillig.

Inca Kola


Siehe auch die anderen Beiträge der Getränke-Serie.

Mülleimer dieser Welt – Speyside (Tobago)

Der zweite Teil aus der Serie Mülleimer dieser Welt, eine kleine Sammlung an sehenswerten Mülleimern die mir bisher auf meinen Reisen durch die Welt begegnet sind.
Diesmal eine Müllsammelstation auf Tobago in der Karibik. Langustenschalen (Lobster Shells) gehören hier nicht hin, nur Müllsäcke dürfen deponiert werden.

Die Fotos entstanden am 20. September 2011 in Speyside (Tobago) bei einem Tauchurlaub.
Siehe auch die anderen Teile der Mülleimerserie.

Mülleimer dieser Welt – Chugchilán (Ecuador)

Der zweite Teil aus der Serie Mülleimer dieser Welt, eine kleine Sammlung an sehenswerten Mülleimern die mir bisher auf meinen Reisen durch die Welt begegnet sind.
Das kleinen ecuadorianische Dorf Chugchilán liegt versteckt, mitten in den Anden. Doch selbst hier wird der Müll getrennt. Man beachte: Hasenköttel gehören in den Biomüll.

Muelltrennung in Ecuador

Das Foto ist im Oktober 2013 in Chugchilán (Ecuador) entstanden.
Siehe auch die anderen Teile der Mülleimerserie.

Mülleimer dieser Welt – Puerto Natales (Chile)

Der erste Teil aus der Serie Mülleimer dieser Welt, eine kleine Sammlung an sehenswerten Mülleimern die mir bisher auf meinen Reisen durch die Welt begegnet sind.
In Puerto Natales (Chile) habe ich im Januar 2017 den folgenden, witzigen Mülleimer in der Stadt entdeckt. Hier muss Homer Simpson den Müll einsammeln. Eine schöne Idee. Die Aufschrift auf der Figur lautet übrigens Homero, so wird Homer hier in der Landessprache genannt.

In der Stadt gibt es noch andere, z.B. Bauarbeiter, Mülleimer-Figuren.
Siehe auch die anderen Teile der Mülleimerserie.

Wenn Frauen ihre Autos lieben

Das Foto stammt von einem Grabmal auf dem Friedhof La Recoleta in Buenos Aires. Die Dame scheint ihren Edsel wirklich geliebt zu haben, denn nur ihr Portrait und das  Bild mit dem Auto zieren ihr Mausoleum. Ihr Geburtsdatum sucht man auf der Marmorplatte, wie übrigens bei fast allen Grabstätten auf dem Friedhof, vergebens.

Vom Edsel hat Ford von 1957 bis 1960 nur 111847 Stück gebaut, der Wagen kam bei den potentiellen Kunden nicht gut an. Bemängelt wurde unter anderem ein zu kleines Handschuhfach.

Diese Bilder sind eine schöne Sitte wie ich finde, kann sich doch der Besucher im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der hier ruhenden Person machen.

Siehe auch Cementerio de la Recoleta

Eichelkaffee

Aus reifen Eicheln lässt sich mit etwas Arbeit ein leckerer Kaffee-Ersatz zubereiten. Dieser Eichelkaffee hat einen komplett eigenen Geschmack und erinnert nicht die Bohne an echten Kaffee. Der Arbeitsaufwand ist relativ hoch, bei mir hat es zwei Stunden gebraucht, aber das neue Geschmacks-Erlebnis war es wert.

1. Reife Eicheln sammeln.

Eicheln für den Eichelkaffee

2. Die Eicheln müssen von der Schale befreit werden. Am Besten geht dies mit einem Nussknacker oder einer Wasserpumpenzange. Ich habe die Eicheln hochkant mit der Zange geknackt, das klappte ganz gut und ohne nennenswerte Verluste.

Geschälte Eicheln für den Eichelkaffee

3. Nun müssen die Kerne von der inneren, braunen Schale befreit werden. Diese kann man mit einem Messer mühsam und zeitaufwendig abkratzen oder aber die Kerne kurz in nicht mehr kochendes Wasser legen und kurz ziehen lassen. Danach lässt sich die Pelle ganz leicht entfernen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Eicheln sofort weiter verarbeitet werden müssen. Ansonsten laufen sie sehr schnell schwarz an.

Eicheln für den Eichelkaffee

4. Noch schnell die dunklen und schlechte Stellen abschneiden und die Eicheln sind sauber.

Geputzte Eicheln

5. Mit dem Messer die Eicheln klein würfeln und in eine Pfanne ohne Fett geben. Ich habe eine Eisenpfanne benutzt, was prima funktioniert hat. Die Würfel bei milder Hitze und unter stetigem Wenden, langsam rösten. Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, sonst brennen die Eicheln schnell an und verderben den Geschmack.

Eicheln vor dem Rösten

6. Wie gesagt, langsam und behutsam rösten. Bei mir hat es 20 Minuten gedauert bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht war. Die Pfanne vom Feuer nehmen.

Geröstete Eicheln

7. Die gerösteten Würfel im Mörser zu einem feinen Pulver zerstoßen. Die Würfel waren bei mir sehr hart und so war das Mörsern entsprechend anstrengend und langwierig.

Eicheln im Mörser

8. Um ehrlich zu sein, nach 5 Minuten schweißtreibender Arbeit am Mörser, habe ich aufgegeben. Die Würfel habe ich dann im Thermomix schnell und mühelos zu Pulver zermahlen.

Eichelkaffee Pulver

9. Pro Tasse habe ich 2 gehäufte Teelöffel in einer Topf gegeben und anschließend mit Wasser übergossen. Pro gewünschter Tasse muss die 1,5 fache Menge an Wasser verwendet werden. Das Pulver saugt viel Wasser auf, das gilt es auszugleichen. Dann das Gebräu weniger als 5 Minuten aufkochen lassen und dabei ab und an umrühren, damit nichts anbrennt.

Eichelkaffee kochen

10. Den fertigen Eichelkaffee durch ein Teesieb in die Tassen füllen. Fertig.
Wenn gewünscht kann der Eichelkaffee mit etwas Zimt oder Zucker „verfeinert“ werden. Aber pur schmeckt er immer noch am Besten.

Eichelkaffe

Danke an Addi für den Tipp

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