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Lost Place – Ölbach, Verl

Im Oktober 2017 haben bei einer Wanderung am Ölbach bei Verl ein schönes Lost Place entdeckt. Ein altes, halbverfallenes Haus mit abgebranntem Nebenbau. Die Ruine aus dem Jahr 1914 ist komplett baufällig. Aber von außen bietet sie noch immer einen spannenden Anblick.

Lost Places – Bunker Siekerwald Bielefeld

Im Siekerwald bei Bielefeld liegt versteckt, ein kleiner aber feiner Lost Place, ein alter Bunker bzw. Stollen in einem verlassenen Steinbruch. Obwohl ein Weg direkt am Steinbruch vorbei führt, sieht man den Eingang nur wenn man den Steinbruch betritt. Hinter der kleinen Gittertür, durch die man kriechen muss, befindet sich ein etwa 10 Meter langer, gewundener Gang in dem man bequem stehen kann. Die ersten Meter weisen noch gemauerte Wände auf, daran schließt sich dann der nackte Fels an. Enden tut das Ganze in einer Art Felsenkammer. Das könnte der alte Sprengstoffbunker des Steinbruchs gewesen sein, ganz sicher bin ich mir aber nicht.
Fledermäuse oder deren Hinterlassenschaften konnte ich nicht entdecken, nur den obligatorischen Zivilisationsmüll.

Ein verlassenes Gebäude im Wald bei Oerlinghausen

In Oerlinghausen (in der Nähe von Bielefeld) liegt ein schönes, altes, verlassenes Gebäude versteckt im Wald. Ich würde es als ehemaliges Forst- oder Gasthaus einstufen, bin mir aber nicht sicher. Wenn du genaueres darüber weißt, dann schreib das doch bitte in den Kommentaren. Das Haus liegt in der Nähe des Hermannsweges, ist aber von diesem nicht einsehbar.

Update 05.01.2017: Scheinbar diente das Gebäude nach dem 2. Weltkrieg als Unterkunft für psychisch kranke Menschen, die sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten konnten. Im Schnitt soll es mit 5 bis 10 Bewohnern belegt gewesen sein. (Danke an Rene für die Info.)

Burgruine Rundeck bei Erlingshofen in Bayern

Die erste Burg Erlingshofens wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Um das Jahr 1381 wurde auf den Grundmauern der alten Burg von den Stosser eine neue Burg mit dem Namen „Stozzenberg“ errichtet. Seit 1504 ist diese Burg verlassen und verfällt. Der Name „Rundeck“ ist erst im Jahr 1801 aufgekommen.

Die Bilder sind auf einer Wanderung im Juni 2014 entstanden.

Burgruine Rumburg bei Kinding-Enkering in Bayern

Die Höhenburg Rumburg wurde 1361 erstmalig urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1540 wurde sie von einem Jäger verbrannt, nur die Vorburg blieb verschont.
Nach einem kurzen aber steilen Aufstieg gelangt man zur Burg, die dann zu Fuß erkundet werden kann. Folgende Bilder sind dabei im Juni 2014 entstanden.

Lost Places VII – Militärflughafen Zerbst – Allstedt

Der Militärflugplat Zerbst war früher mit zwei 1280 Meter lange Landebahnen einer der größten Militärflugplätze Europas. Er wurde 1936 von den Nazis erbaut, im April 1945 startete von dort zum Beispiel noch das Strahltriebwerk-Flugzeug Me 262. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der Roten Armee übernommen und sukzessive weiter ausgebaut. Bis 1991 war dort die sowjetische 126. Jagdfliegerdivision stationiert. Zu DDR-Zeiten sollen in der angegliederten Militärstadt bis zu 10.000 Menschen gelebt haben. 1991 sind nach der Wiedervereinigung die sowjetischen Truppen abgezogen und das Gelände verfiel.
Die Bilder sind im Rahmen einer Geocache-Session am 15.05.2010 entstanden.
2011 wurde ein Drittel der Fläche in einen Solarpark umgewandelt. Das restliche Gelände soll zu einem Bio-Energiepark weiterentwickelt werden.

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Lost Places VI – Der Eichhof in Eckardtsheim (Bielefeld)

Im Jahre 1886 eröffnete die „Anstalt Bethel“ den Eichhof als Pensionat für nervenleidende Männer aus bemittelten Ständen. Die Bewohner waren häufig  alkoholkranke Männer aus wohlhabenden Familien. Die Pflege musste von diesen privat bezahlt werden. 1998 zogen die letzten drei Bewohner aus und kurz danach wurde das Gebäude verkauft.
Wie in jedem Gemäuer das was auf sich hält, soll es im Eichhof natürlich auch spuken. Glauben zumindest einige Zeitgenossen.
Im Mai 2013 hat es im Gebäude gebrannt und es muss wohl abgerissen werden.

Die Bilder sind alle im Juni 2011 aufgenommen worden.
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Lost Places V – Hämelschenburg

In Hämelschenburg, zwischen Hameln und Bad Pyrmont gelegen, verstecken sich hinter dem Weserrenaissance Schloss zwei schöne Lost Places. Direkt am Waldrand hinter dem Märchenschloss steht eine kleine Pyramide. Diese wurde 1855 für Frederike von Meding, die Frau des damaligen Schlossherrn, errichtet. Die Baronin war an Schwindsucht erkrankt und auf der Reise nach Ägypten verstorben.

Weiter den Berg hoch liegt ein alten, verfallenen Steinbruch. Die gebrochenen Steine wurden in Loren an Stahlseilen ins Tal gelassen. Gleichzeitig wurden über eine Umlenkrolle die leeren Loren wieder auf den Berg gezogen. Das alles geschah ohne Motor. Die dazu verwendete große Seilwinde und diverse Gebäudereste sind noch erhalten. Um 1900 waren dort bis zu 1000 Männer im Einsatz.

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Lost Places IV – Munitionslager und Hawk Sites

Im so genannten Kalten Krieg gab es unzählige versteckte militärische Einrichtungen in Westdeutschland. Dazu gehören zum Beispiel die Hawk Sites und Munitionsdepots. Die Bilder zeigen die Munitionsdepots am Bilster Berg (aufgenommen am 08.08.2010) und Bad Pyrmont/Hagen. Am Bilster Berg mussten die Bunker einer Rennstrecke weichen. Auf dem Hagen werden die ehemaligen Munitionsbunker derzeit von einem Bauern als Lager benutzt. Das Munitionslager auf dem Hagen wurde vor ca. 30 Jahren auf dem Gelände eines abgebrannten Bauernhofes errichtet. Offiziell wurden dort Lebensmittel gelagert. Die Bewachung übernahmen abwechselnd die Holländer und Engländer.
Ganz in der Nähe, auf dem Möhrt und bei Laatzen, gab es zwei Hawk Sites. Das waren Stützpunkte mit Hawk Flugabwehrraketen. Sie sollten angreifende russische Bomber abschießen.
Das letzte Bild zeigt eine Täuschanlage bei Bielefeld aus dem zweiten Weltkrieg.

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Lost Places III

In Blomberg (Lippe) gibt es noch ein altes und relativ gut erhaltenes Waschhaus, dort wurde früher am Bach die Wäsche gewaschen. Nicht weit von Blomberg entfernt liegt die Stadt Lemgo. Sie ist heute noch bekannt für die früher dort exzessiv praktizierte Hexenverfolgung. In der Nähe der Lipperlandhalle steht dort im Dickicht noch ein alte Tortfbagger aus „der guten alten Zeit“.
Der alte, verlassene Steinbruch befindet sich zwischen Bad Pyrmont und Kleinenberg. Die Bilder sind am 06.06.2010 entstanden.
Der alte Waldfriedhof bei Halle (Westfalen) ist einfach nur wunderschön. Am besten lässt er sich den Geocache „Ein Lied von Liebe und Tod“ erkunden.

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Lost Places II – Märchenwald Brüntrup

Mitten in Lippe liegt bei Brüntrup ein kleiner, verlassener Märchenwald. Die meisten Gebäude sind inzwischen verfallen, aber einige Häuschen haben die Zeit fast unbeschadet überdauert. Teilweise sind sogar noch die Zeichnungen und Farben an den Objekten gut erkennbar. Alle Bilder sind dort entstanden.

Ganz in der Nähe, bei Berlebeck, gab es einen weiteren Märchenwald. Dort sind allerdings nur noch die Treppen, einige Fundamente und der Froschkönigbrunnen erhalten. Das Gelände kann man gut über einen Multicache erkunden: GC299MR

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Lost Places I

Verlassene Orte haben ihren ganz besonderen Flair. Und die Geschichten die sich hinter den Ruinen verbinden sind mehr als interessant. Es ist spannend zu sehen wie die Natur langsam wieder die Oberhand gewinnt. Anbei eine kleine Sammlung solcher Lost Places aus dem In- und Ausland.

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