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Lost Places – Märchenwald Berlebeck

Bis 1983 gab es in Berlebeck (Detmold), zwischen Externsteinen und Hermannsdenkmal gelegen, einen Märchenwald. Heute erinnert nur noch der Straßennamen „Im Märchengrund“ an diese Einrichtung (einen „Dornröschenweg“ gibt es auch). Früher war der Märchenwald eine beliebte Attraktion und zog als touristisches Ausflugsziel vor allem Familien mit Kindern an. Auf dem Gelände im Teutoburger Wald gab es unter anderem einen Springbrunnen, einen Kiosk in Pilzform, einen Streichelzoo und unzählige Märchen-Häuschen. Diese waren nach vorn hin offen und ihr Innenleben zeigten jeweils eine Szenen aus diversen Märchen. Die Figuren und die Dekorationen waren alle mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Über einen Knopf konnte eine Tonaufzeichnung aktiviert werden, die einem die jeweilige Szene erzählte.
Von dem alten Märchenwald ist heute nicht mehr viel erhalten. Nur die unzähligen Treppenstufen im Wald fallen ins Auge. Einige Fundamente sind ebenfalls noch vorhanden. Wenn man etwas sucht, findet man auch noch diverse Kleinteile im Laub. Wie z.B. ein „Zwergenbein“ oder Reste der alten Technik.

Das Gelände des ehemaligen Märchenwaldes ist offen und darf betreten werden. Auf dem ehemaligen Parkplatz, direkt unterhalb des Geländes am alten Forsthaus, kann man auch heute noch gut parken. In unmittelbarer Nähe liegt die Ruine Falkenburg, die Adlerwarte, die Externsteine und das Hermannsdenkmal. Ein Ausflug, nicht nur für Treppen-Fetischisten, lohnt sich allemal.

Siehe auch Märchenwald Brüntrup

Lost Places – Steinbruch Kleinenberg

In Kleinenberg, bei Bad Pyrmont, liegt direkt unter dem Flugplatz ein kleiner, verlassener Steinbruch. Teile der ehemaligen Befüllungsanlage für Kies und Schotter sind noch erhalten. Betrieben wurde der Steinbruch, mit Unterbrechungen, von 1869 bis 1961.

Den Aufgang zum Bruch findest du bei der Koordinate N51°58.011 E9°17.867, direkt bei dem Wanderwegweiser.

Lost Places – Munitionslager auf dem Bilster Berg bei Pömbsen / Nieheim

Um es vorweg zu nehmen, von dem alten Munitionslager der Britischen Streitkräfte ist nichts mehr übrig. 2013 wurde auf dem ehemaligen Militärgelände das „Bilster Berg Drive Resort“, eine Rennstrecke, eröffnet. Die Bilder vom verlassenen Munitionslager stammen alle aus dem Jahr 2010.

1971 begann die Britische Armee mit dem Bau eines Munitionslagers auf dem Berg. Es war ca. 84 Hektar groß und bestand aus rund 40 Gebäuden. Die Munitionsbunker hatten 70cm starke Wände aber nur ein leichtes Dach. Damit sollte sichergestellt werden, dass bei einem Unfall, sprich einer Explosion, der Explosionsruck nach oben und nicht zur Seite, also da wo die anderen Bunker standen, entwich. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 28 Mio DM. Der offizielle Name des Geländes lautete: „1st British Corps Ammunition Depot Pombsen“. Gelagert wurde dort konventionelle Munition für die NATO Rheinarmee. Im Falklandkrieg (1982) und im ersten Irakkrieg (1990/91) wurden die britischen Truppen u.a. von hier aus mit Munition versorgt. Nach 20 Jahren Nutzung wurde das Lager 1993 von den Britten geschlossen und verfiel langsam.
Die Lage des Munitionslagers war gut gewählt, lag es doch in direkte Nähe zum Flak-Gürtel Niedersachsen. In unmittelbarere Näher befanden sich zwei Hawk-Stellungen (Schwalenberg und Aerzen-Laatzen), sowie diverse andere, kleinere Munitionslager.

Lost Places – Die Haller Waldgrabstätten

Bei Halle (Westfalen) gibt es einen kleinen verlassenen Waldfriedhof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dort ließen sich schon vor 150 Jahren Menschen mitten im Teutoburger Wald bestatten. Heute nennt man so einen Begräbnisplatz Friedwald.
Zahlreiche Grabmale und Skulpturen sind heute noch erhalten, nur deren Inschriften lassen sich leider meist nicht mehr sicher lesen. Ein großes Tor mit Treppe ist ebenfalls noch zu sehen. Lange wurde das kleine Gebäude, das neben den Grabstätten steht, für eine Kapelle gehalten. Es ist aber tatsächlich ein Pavillon, der heute wie damals zum Verweilen bei einem Friedhofsbesuch einlud. Die meisten Grabmäler sind schon stark verwittert oder wurden durch Vandalismus beschädigt. Die alte Friedhof ist trotzdem noch immer wunderschön.

Weitere Infos zur Geschichte und Lage der Haller Waldgrabstätten
gibt es auf den Webseiten der Stadt Halle.

Lost Place – Ölbach, Verl

Im Oktober 2017 haben bei einer Wanderung am Ölbach bei Verl ein schönes Lost Place entdeckt. Ein altes, halbverfallenes Haus mit abgebranntem Nebenbau. Die Ruine aus dem Jahr 1914 ist komplett baufällig. Aber von außen bietet sie noch immer einen spannenden Anblick.

Lost Places – Bunker Siekerwald Bielefeld

Im Siekerwald bei Bielefeld liegt versteckt, ein kleiner aber feiner Lost Place, ein alter Bunker bzw. Stollen in einem verlassenen Steinbruch. Obwohl ein Weg direkt am Steinbruch vorbei führt, sieht man den Eingang nur wenn man den Steinbruch betritt. Hinter der kleinen Gittertür, durch die man kriechen muss, befindet sich ein etwa 10 Meter langer, gewundener Gang in dem man bequem stehen kann. Die ersten Meter weisen noch gemauerte Wände auf, daran schließt sich dann der nackte Fels an. Enden tut das Ganze in einer Art Felsenkammer. Das könnte der alte Sprengstoffbunker des Steinbruchs gewesen sein, ganz sicher bin ich mir aber nicht.
Fledermäuse oder deren Hinterlassenschaften konnte ich nicht entdecken, nur den obligatorischen Zivilisationsmüll.

Ein verlassenes Gebäude im Wald bei Oerlinghausen

In Oerlinghausen (in der Nähe von Bielefeld) liegt ein schönes, altes, verlassenes Gebäude versteckt im Wald. Ich würde es als ehemaliges Forst- oder Gasthaus einstufen, bin mir aber nicht sicher. Wenn du genaueres darüber weißt, dann schreib das doch bitte in den Kommentaren. Das Haus liegt in der Nähe des Hermannsweges, ist aber von diesem nicht einsehbar.

Update 05.01.2017: Scheinbar diente das Gebäude nach dem 2. Weltkrieg als Unterkunft für psychisch kranke Menschen, die sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten konnten. Im Schnitt soll es mit 5 bis 10 Bewohnern belegt gewesen sein. (Danke an Rene für die Info.)

Burgruine Rundeck bei Erlingshofen in Bayern

Die erste Burg Erlingshofens wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Um das Jahr 1381 wurde auf den Grundmauern der alten Burg von den Stosser eine neue Burg mit dem Namen „Stozzenberg“ errichtet. Seit 1504 ist diese Burg verlassen und verfällt. Der Name „Rundeck“ ist erst im Jahr 1801 aufgekommen.

Die Bilder sind auf einer Wanderung im Juni 2014 entstanden.

Burgruine Rumburg bei Kinding-Enkering in Bayern

Die Höhenburg Rumburg wurde 1361 erstmalig urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1540 wurde sie von einem Jäger verbrannt, nur die Vorburg blieb verschont.
Nach einem kurzen aber steilen Aufstieg gelangt man zur Burg, die dann zu Fuß erkundet werden kann. Folgende Bilder sind dabei im Juni 2014 entstanden.

Lost Places – Militärflughafen Zerbst – Allstedt

Der Militärflugplat Zerbst war früher mit zwei 1280 Meter lange Landebahnen einer der größten Militärflugplätze Europas. Er wurde 1936 von den Nazis erbaut, im April 1945 startete von dort zum Beispiel noch das Strahltriebwerk-Flugzeug Me 262. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der Roten Armee übernommen und sukzessive weiter ausgebaut. Bis 1991 war dort die sowjetische 126. Jagdfliegerdivision stationiert. Zu DDR-Zeiten sollen in der angegliederten Militärstadt bis zu 10.000 Menschen gelebt haben. 1991 sind nach der Wiedervereinigung die sowjetischen Truppen abgezogen und das Gelände verfiel.
Die Bilder sind im Rahmen einer Geocache-Session am 15.05.2010 entstanden.
2011 wurde ein Drittel der Fläche in einen Solarpark umgewandelt. Das restliche Gelände soll zu einem Bio-Energiepark weiterentwickelt werden.

Siehe auch Lost Places

Lost Places – Der Eichhof in Eckardtsheim (Bielefeld)

Im Jahre 1886 eröffnete die „Anstalt Bethel“ den Eichhof als Pensionat für nervenleidende Männer aus bemittelten Ständen. Die Bewohner waren häufig  alkoholkranke Männer aus wohlhabenden Familien. Die Pflege musste von diesen privat bezahlt werden. 1998 zogen die letzten drei Bewohner aus und kurz danach wurde das Gebäude verkauft.
Wie in jedem Gemäuer das was auf sich hält, soll es im Eichhof natürlich auch spuken. Glauben zumindest einige Zeitgenossen.
Im Mai 2013 hat es im Gebäude gebrannt und es muss wohl abgerissen werden.

Die Bilder sind alle im Juni 2011 aufgenommen worden.
Siehe auch Lost Places

Lost Places – Hämelschenburg

In Hämelschenburg, zwischen Hameln und Bad Pyrmont gelegen, verstecken sich hinter dem Weserrenaissance Schloss zwei schöne Lost Places. Direkt am Waldrand hinter dem Märchenschloss steht eine kleine Pyramide. Diese wurde 1855 für Frederike von Meding, die Frau des damaligen Schlossherrn, errichtet. Die Baronin war an Schwindsucht erkrankt und auf der Reise nach Ägypten verstorben.

Weiter den Berg hoch liegt ein alten, verfallenen Steinbruch. Die gebrochenen Steine wurden in Loren an Stahlseilen ins Tal gelassen. Gleichzeitig wurden über eine Umlenkrolle die leeren Loren wieder auf den Berg gezogen. Das alles geschah ohne Motor. Die dazu verwendete große Seilwinde und diverse Gebäudereste sind noch erhalten. Um 1900 waren dort bis zu 1000 Männer im Einsatz.

Siehe auch Lost Places

Lost Places – Munitionslager und Hawk Sites

Im so genannten Kalten Krieg gab es unzählige versteckte militärische Einrichtungen in Westdeutschland. Dazu gehören zum Beispiel die Hawk Sites und Munitionsdepots. Die Bilder zeigen die Munitionsdepots am Bilster Berg (aufgenommen am 08.08.2010) und Bad Pyrmont/Hagen. Am Bilster Berg mussten die Bunker einer Rennstrecke weichen. Auf dem Hagen werden die ehemaligen Munitionsbunker derzeit von einem Bauern als Lager benutzt. Das Munitionslager auf dem Hagen wurde vor ca. 30 Jahren auf dem Gelände eines abgebrannten Bauernhofes errichtet. Offiziell wurden dort Lebensmittel gelagert. Die Bewachung übernahmen abwechselnd die Holländer und Engländer.
Ganz in der Nähe, auf dem Möhrt und bei Laatzen, gab es zwei Hawk Sites. Das waren Stützpunkte mit Hawk Flugabwehrraketen. Sie sollten angreifende russische Bomber abschießen.
Das letzte Bild zeigt eine Täuschanlage bei Bielefeld aus dem zweiten Weltkrieg.

Siehe auch Lost Places

Lost Places – Diverse Teil 2

In Blomberg (Lippe) gibt es noch ein altes und relativ gut erhaltenes Waschhaus, dort wurde früher am Bach die Wäsche gewaschen. Nicht weit von Blomberg entfernt liegt die Stadt Lemgo. Sie ist heute noch bekannt für die früher dort exzessiv praktizierte Hexenverfolgung. In der Nähe der Lipperlandhalle steht dort im Dickicht noch ein alte Tortfbagger aus „der guten alten Zeit“.
Der alte, verlassene Steinbruch befindet sich zwischen Bad Pyrmont und Kleinenberg. Die Bilder sind am 06.06.2010 entstanden.
Der alte Waldfriedhof bei Halle (Westfalen) ist einfach nur wunderschön. Am besten lässt er sich den Geocache „Ein Lied von Liebe und Tod“ erkunden.

Siehe auch Lost Places

Lost Places – Märchenwald Brüntrup

Mitten in Lippe liegt bei Brüntrup ein kleiner, verlassener Märchenwald. Die meisten Gebäude sind inzwischen verfallen, aber einige Häuschen haben die Zeit fast unbeschadet überdauert. Teilweise sind sogar noch die Zeichnungen und Farben an den Objekten gut erkennbar. Alle Bilder sind dort entstanden.

Ganz in der Nähe, bei Berlebeck, gab es einen weiteren Märchenwald. Dort sind allerdings nur noch die Treppen, einige Fundamente und der Froschkönigbrunnen erhalten. Das Gelände kann man gut über einen Multicache erkunden: GC299MR

Siehe auch Lost Places

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