Cementerio de la Recoleta

Der Friedhof Recoleta liegt im gleichnamigen Stadtteil, im Norden von Buenos Aires. Er ist 5,5 Hektar groß und beherbergt 4691 Gräber. Er wurde im frühen 18. Jahrhundert zusammen mit der Kirche Nuestra Señora del Pilar vom Franziskanerorder „Convento de Recoletos Descalzos“ gegründet.

Der Plan vom Friedhof La Recoleta

Der Plan vom Friedhof La Recoleta

1822 wurde der Orden aufgelöst und der Garten des Konvent wurde in den ersten öffentlichen Friedhof in Buenos Aires umgewandelt. Die Gestaltung übernahm der französischen Ingenieur Próspero Catelin. 1881 wurde der Friedhof von dem Architekten Juan Antonio Buschiazzo in seine heute Form umgestaltet.

Den Friedhof besteht aus unzähligen, oberirdischen Grabmälern und Mausoleen. Jedes Mausoleum hat seinen ganz eigen Stil und Charakter. Auf allen ist nur das Todes- aber nicht das Geburtsdatum der bestatteten Person(en) angegeben.  Zahlreiche Grabstätten sind mit Bildern der in ihn ruhenden Personen verziert. Andere sind zusätzlich noch mit Standbildern, Statuen oder Engeln in allen Größen und Variationen geschmückt. Leider wirken einige Grabmäler ungepflegt oder sind schon im Verfall begriffen (Stand 2017). Das kann daran liegen, dass die Familie entweder ausgestorben ist oder es sich die Hinterbliebenen, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage in Argentinien, nicht mehr leisten können für den Unterhalt der Grabstelle aufzukommen.

Die Grabstellen befinden sich nicht nur im sichtbaren, oberirdischen Teil, sondern auch im Untergrund, unter den Grabmälern. In vielen Mausoleen erkennt man im Inneren eine schmale Wendeltreppe, bzw. die Bodenluke, die nach unten führt. Auf den beiden Fotos mit den Särgen kann man Treppe unten links, bzw. rechts im Bild erkennen. Dort unten ruhen die „ältere Verwandten“. Die unterirdischen Bereiche sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Der Friedhof La Recoleta ist auf jeden Fall eine Augenweide. Wenn man in Buenos Aires weilt, sollte man mindestens eine Stunde für einen Besuch einplanen. Der Friedhof schließt übrigens um 17 Uhr, ein Angestellter läutet dann händisch per Seilzug eine scheppernd klingende Glocke und die Besucher müssen den Friedhof verlassen.

Der Herbst 2016 in Bielefeld

Der Herbst in Bielefeld (November 2016). Die Bilder sind bei Wanderungen im Teutoburger Wald bei Bielefeld-Sieker und in der Umgebung des Kökerhofes entstanden.

Ein verlassenes Gebäude im Wald bei Oerlinghausen

In Oerlinghausen (in der Nähe von Bielefeld) liegt ein schönes, altes, verlassenes Gebäude versteckt im Wald. Ich würde es als ehemaliges Forst- oder Gasthaus einstufen, bin mir aber nicht sicher. Wenn du genaueres darüber weißt, dann schreib das doch bitte in den Kommentaren. Das Haus liegt in der Nähe des Hermannsweges, ist aber von diesem nicht einsehbar.

Update 05.01.2017: Scheinbar diente das Gebäude nach dem 2. Weltkrieg als Unterkunft für psychisch kranke Menschen, die sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten konnten. Im Schnitt soll es mit 5 bis 10 Bewohnern belegt gewesen sein. (Danke an Rene für die Info.)

Die Philippinen Insel Mindoro

Im Februar 2016 besuchte ich während der Trockenzeit für 10 Tage die Philippinen Insel Mindoro, um dort zu tauchen. Das Meer war allerdings für meinen verwöhnten Geschmack schon arg leer gefischt. Dafür hat mich aber die wunderschöne Landschaft an der Westküste mehr als ausreichend entschädigt. Die Gegend ist touristisch noch kaum erschlossen und so kam es mehr als einmal vor, dass wir von den einheimischen Kindern mit großen Augen bestaunt wurden.
Die Insel, die im Westen der Tablas-Straße liegt, hat ca. 1 Mio. Einwohner, die Tagalog sprechen. Sie erstreckt sich über 110 km in Nord-Süd und ungefähr 80 km in Ost-West-Richtung.

Die Bilder sind alle in der Gegend zwischen den Orten San Jose und Sablayan, sowie am Apo Reef entstanden.

Siehe auch: Eindrücke von Mindoro (Film).

Bergwandern auf La Réunion

La Réunion ist eine kleine, bergige Vulkaninsel im indischen Ozean. Im Oktober 2015 konnte ich sie zum Bergwandern und anschließendem Entspannen an der Küste bereisen. Als Zahlungsmittel fungiert der Euro, die Insel gehört zu Frankreich und damit auch zur EU. Das machte den Aufenthalt dort deutlich einfacher, aber nicht gerade günstiger.
Als Erstes haben wir den Cirque de Mafate durchwandert. Die kleinen Ortschaften kann man nur zu Fuss oder per Hubschrauber zu erreichen und versorgen. Die Gegend ist einmalig schön und nachts konnte man ganz klar die Milchstraße am Himmel sehen. Einmalig. Übernachtet wurde in einfachen Gîtes, zu deutsch Berghütten.
Rechtzeitig zum Sonnenaufgang haben wir den Gipfel des Piton des Neiges bestiegen. Einen Sonnenaufgang vom höchsten Gipfel der Insel zu erleben, ist einfach nur unbeschreiblich.
Den Abschluss der mehrtätigen Bergtour bildete ein Besuch des Piton de la Fournaise, ein aktiver Vulkan der während unseres Aufenthalts Lava spuckte.

Die Insel sei jedem Bergwanderer wärmstens empfohlen.

Rennradfahren auf Mallorca

Im Frühling ist Mallorca wie ein Paradies für Rennradfahrer. Es gibt kaum Mietwagen-Touristen und das Wetter ist auch meistens gut zum Fahren geeignet. Dieses Jahr war es leider teilweise etwas zu frisch und vor allem zu feucht. Folgende Bilder sind bei Fahrten in der Gegend von S’Arenal im März 2015 entstanden.

Die schönsten Tier-Ärsche Namibias

Im Fernsehen sieht man die ganzen wilden Tiere immer von vorne oder in tollen Posen. Im echten Leben ist das leider etwas anders, wie ich im letzten Urlaub erfahren musste. Deshalb hier, die schönsten Tier-Ärsche Namibias. 🙂

Tiere im Etosha Nationalpark

Die Bilder sind am 14. und 15.10.2014 im Etosha Nationalpark in Namibia entstanden. Das Touristen-Wasserloch vom Okaukuejo Resort ist ein Paradies für Hobbyfotografen. Aber auch auf den Pirschfahrten im Park sind viele schöne Fotos entstanden.

Namibia mit dem Mountainbike

Afrika und Mountainbike klingt nach einem Widerspruch, doch für Namibia trifft dies definitiv nicht zu. Auf den vielen abgelegenen Sand- und Schotterpisten kann man inmitten der Natur super biken. Nicht selten trifft man während einer Tour Springböcke, Strauße und viele andere Tiere. Die abwechslungsreiche Landschaft ist einfach nur unbeschreiblich schön.
Die Bilder sind im Oktober 2014 entstanden.

Burgruine Rundeck bei Erlingshofen in Bayern

Die erste Burg Erlingshofens wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Um das Jahr 1381 wurde auf den Grundmauern der alten Burg von den Stosser eine neue Burg mit dem Namen „Stozzenberg“ errichtet. Seit 1504 ist diese Burg verlassen und verfällt. Der Name „Rundeck“ ist erst im Jahr 1801 aufgekommen.

Die Bilder sind auf einer Wanderung im Juni 2014 entstanden.

Burgruine Rumburg bei Kinding-Enkering in Bayern

Die Höhenburg Rumburg wurde 1361 erstmalig urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1540 wurde sie von einem Jäger verbrannt, nur die Vorburg blieb verschont.
Nach einem kurzen aber steilen Aufstieg gelangt man zur Burg, die dann zu Fuß erkundet werden kann. Folgende Bilder sind dabei im Juni 2014 entstanden.

Lost Places – Militärflughafen Zerbst – Allstedt

Der Militärflugplat Zerbst war früher mit zwei 1280 Meter lange Landebahnen einer der größten Militärflugplätze Europas. Er wurde 1936 von den Nazis erbaut, im April 1945 startete von dort zum Beispiel noch das Strahltriebwerk-Flugzeug Me 262. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der Roten Armee übernommen und sukzessive weiter ausgebaut. Bis 1991 war dort die sowjetische 126. Jagdfliegerdivision stationiert. Zu DDR-Zeiten sollen in der angegliederten Militärstadt bis zu 10.000 Menschen gelebt haben. 1991 sind nach der Wiedervereinigung die sowjetischen Truppen abgezogen und das Gelände verfiel.
Die Bilder sind im Rahmen einer Geocache-Session am 15.05.2010 entstanden.
2011 wurde ein Drittel der Fläche in einen Solarpark umgewandelt. Das restliche Gelände soll zu einem Bio-Energiepark weiterentwickelt werden.

Siehe auch Lost Places

Lost Places – Der Eichhof in Eckardtsheim (Bielefeld)

Im Jahre 1886 eröffnete die „Anstalt Bethel“ den Eichhof als Pensionat für nervenleidende Männer aus bemittelten Ständen. Die Bewohner waren häufig  alkoholkranke Männer aus wohlhabenden Familien. Die Pflege musste von diesen privat bezahlt werden. 1998 zogen die letzten drei Bewohner aus und kurz danach wurde das Gebäude verkauft.
Wie in jedem Gemäuer das was auf sich hält, soll es im Eichhof natürlich auch spuken. Glauben zumindest einige Zeitgenossen.
Im Mai 2013 hat es im Gebäude gebrannt und es muss wohl abgerissen werden.

Die Bilder sind alle im Juni 2011 aufgenommen worden.
Siehe auch Lost Places

Lost Places – Hämelschenburg

In Hämelschenburg, zwischen Hameln und Bad Pyrmont gelegen, verstecken sich hinter dem Weserrenaissance Schloss zwei schöne Lost Places. Direkt am Waldrand hinter dem Märchenschloss steht eine kleine Pyramide. Diese wurde 1855 für Frederike von Meding, die Frau des damaligen Schlossherrn, errichtet. Die Baronin war an Schwindsucht erkrankt und auf der Reise nach Ägypten verstorben.

Weiter den Berg hoch liegt ein alten, verfallenen Steinbruch. Die gebrochenen Steine wurden in Loren an Stahlseilen ins Tal gelassen. Gleichzeitig wurden über eine Umlenkrolle die leeren Loren wieder auf den Berg gezogen. Das alles geschah ohne Motor. Die dazu verwendete große Seilwinde und diverse Gebäudereste sind noch erhalten. Um 1900 waren dort bis zu 1000 Männer im Einsatz.

Siehe auch Lost Places

Lost Places – Munitionslager und Hawk Sites

Im so genannten Kalten Krieg gab es unzählige versteckte militärische Einrichtungen in Westdeutschland. Dazu gehören zum Beispiel die Hawk Sites und Munitionsdepots. Die Bilder zeigen die Munitionsdepots am Bilster Berg (aufgenommen am 08.08.2010) und Bad Pyrmont/Hagen. Am Bilster Berg mussten die Bunker einer Rennstrecke weichen. Auf dem Hagen werden die ehemaligen Munitionsbunker derzeit von einem Bauern als Lager benutzt. Das Munitionslager auf dem Hagen wurde vor ca. 30 Jahren auf dem Gelände eines abgebrannten Bauernhofes errichtet. Offiziell wurden dort Lebensmittel gelagert. Die Bewachung übernahmen abwechselnd die Holländer und Engländer.
Ganz in der Nähe, auf dem Möhrt und bei Laatzen, gab es zwei Hawk Sites. Das waren Stützpunkte mit Hawk Flugabwehrraketen. Sie sollten angreifende russische Bomber abschießen.
Das letzte Bild zeigt eine Täuschanlage bei Bielefeld aus dem zweiten Weltkrieg.

Siehe auch Lost Places

Seite: 1 2 3 4