Was mir fehlt

Es ist nicht dein Körper der mir fehlt,
nicht die Nächte voller Sex,
nicht die gemütlichen Abende mit einer Flasche Wein,
nicht deine strahlenden Augen
und auch nicht die Berührung deiner zarten Haut.

Es ist deine Schulter,
an die ich mich anlehnen konnte,
wo ich weinen konnte,
ohne Spott, ohne Reue,
wo ich, ICH sein konnte,
ohne jemanden spielen zu müssen,
es ist das Verständnis,
das ich vermisse.

Meine Tränen werden nun allein vergossen,
in der Dunkelheit meiner Nächte,
doch es ist niemand da,
der sie sieht.

Bielefeld, 07.11.1998

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.