Der Drache der Nacht

Der Drache ruft mich,
in meinen Träumen.
Ein furchterregendes Wesen,
mit scharfen Klauen,
großen Flügeln und ein Maul das den Tot dir bringen kann.

Doch ich hab keine Angst,
bin frei von Furcht,
wenn er jede Nacht kommt um mich zu holen.

Gemeinsam gleiten wir durch die Nacht,
ungesehen,
ungehört,
stille Beobachter einer Welt die am Abgrund sich bewegt.

Und vor dem Morgengrauen bringt er mich zurück,
wir trennen uns,
für einen Tag.
Und in der nächste Nacht,
mit dem Mond ist er wieder da.
Erneut vereint.

Das Ungeheuer,
mit dem sanften Wesen,
und den Gedanken weit weg von Gier und Haß.

Doch man muß mit der reinen Seele des Kindes sehen,
fühlen,
hören,
um das zu erkennen.
Und so hat er nicht viele Freunde.

Bielefeld, 08.06.1999

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